Friesland Neben den besten erwachsenen Straßenboßlern des Friesischen Klootschießerverbandes haben beim Auftakt der Championstour 2015/2016 in Halsbek auch die hoffnungsvollsten Nachwuchstalente des FKV zur Eisenkugel gegriffen. Wegen der anstehenden Europameisterschaften der Friesensportler 2016 in den Niederlanden gibt es in dieser Saison auch eine Jugend-Championstour. Dabei glänzten zum Auftakt allen voran in Chantal Bohlen und Sven Gärtner zwei Wehde-Werfer.

Der in Gelb startende Fabian Schiffmann aus Südarle, Bester beim Jugend-Kaderwerfen im Frühjahr, konnte als erster Werfer mit 1417 Metern glänzen. Diese Weite sollte für Rang zwei reichen. Seine beiden Gegner in der Paarung hefteten sich an seine Fersen. Kai Ole Look (Rahe/1372 m) wurde Dritter. Michael Albers aus Ruttel,konnte mit 1311 m, dem vierten Platz und neun Punkten für die Gesamtwertung zufrieden sein.

Unbeirrt startete als letzter Teilnehmer der Jugendtour Sven Gärtner aus Zetel-Osterende. Der Seiteneinsteiger-Sieger knüpfte an seine tollen Leistungen, die er auch bei den Einzelmeisterschaften auf Kreis-, Landes- und FKV-Ebene gezeigt hatte, mühelos an. Mit einem neuen Streckenrekord von 1464 m durfte er sich zurecht über den Tagessieg und 15 Punkte freuen. Mit dieser Leistung wäre er bei den Männern (gleiches Wurfgerät) ebenfalls gut in den Punkten gewesen.

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In der männlichen Jugend dürfte sich ein heißes Duell um die fünf EM-Plätze ergeben. „Fast alle Werfer haben die Qualität für das Erreichen dieser Plätze“, sagt FKV-Boßelwart Reiner Berends.

In der weiblichen Jugend zeigte die in Gelb startende Feenja Bohlken aus Schweinebrück, dass sie es hervorragend versteht, mit dem Flüchterschlag die Eisenkugel weit nach vorne zu katapultieren. In der Startpaarung legte sie mit 1183 m die Messlatte schon enorm hoch an. Heran kam zunächst nur Inka Feldmann (Rechtsupweg), die mit 1067 m Platz drei belegte.

Nur Feenjas Vereinskollegin Chantal Bohlen setzte die irische Eisenkugel noch präziser und wurde mit 1235 m Erste. Der neue Streckenrekord hätte auch Rang eins bei den Frauen bedeutet. Lea-Sophie Oetjen (Zetel-Osterende/960 m) holte auf dem achten Platz fünf Punkte.

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