Jever /Sande An diesem Wochenende hat das Warten für die beiden höchstklassigsten Tischtennis-Teams aus Friesland endlich eine Ende. Regionalliga-Aufsteiger MTV Jever empfängt vor Heimpublikum den TuS Celle, die Oberliga-Frauen des TuS Sande gastieren beim alten Bekannten SV Wissingen.

Regionalliga Nord, Männer: Zum Start der neuen Spielzeit 2014/15 erwartet das Sextett aus der Marienstadt gleich ein Schwergewicht zur ersten Standortbestimmung nach dem Aufstieg. So ist an diesem Sonnabend ab 15 Uhr TuS Celle zu Gast in der Sporthalle am Mariengymnasium, der mit einem erlesenen Mix aus erfahrenen und jungen Akteuren zweifelsohne zu den spielstärksten Mannschaften der Liga gehört.

Zu allem Überfluss überschattet den MTV die Hypothek, auf ihre Nummer drei Nikolai Marek verzichten zu müssen. Der Mann mit der peitschenden Rückhand laboriert weiterhin an einer hartnäckigen Ellenbogenverletzung – seinen Ausfall wird Linkshänder Audrius Kacerauskas kompensieren. Insgesamt rotiert das Siebener-Team der Jeveraner um eine Position aufwärts, so dass der MTV in der Aufstellung Kiryl Barabanov (Neuzugang), Philipp Flörke, Kacerauskas, Marek Janssen, Florian Laskowski und Fabian Pfaffe an den Start gehen wird.

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„Wir gehen als klarer Außenseiter in diese Begegnung“, schätzt MTV-Pressesprecher Malte Stickel realistisch ein. Celle hingegen tritt mit großen Ambitionen die Reise nach Friesland an und will die verkorkste letzte Saison mit dem sportlichen Abstieg vergessen machen. TuS-Teammanager Dieter Lorenz: „Ich will meine Mannschaft wieder unter die drei besten in Niedersachsen führen.“

Besonders gespannt können die MTV-Fans auf Celles Nummer zwei Björn Ungruhe sein. Der unorthodox agierende Ungruhe kann zuweilen durch seinen ungewöhnlichen Habitus am Tisch für viel Unruhe bei seinem Gegner sorgen. Stickel abschließend: „Ganz Tischtennis-Jever ist voller Vorfreude auf die Partie, dann hoffentlich vor voller Hütte.“

Oberliga Nord-West, Frauen: „Das wird eine ganz enge und spannende Partie“, ist sich Sandes Topspielerin Meike Gattermeyer vor dem Saisonstart (Sonnabend, 18 Uhr) beim alten Bekannten SV Wissingen sicher. Die Ex-Zweitliga-Frau weiß wovon sie spricht, denn in der vergangenen Verbandsliga-Spielzeit lieferten sich die Sanderinnen eine heißes Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Osnabrückerinnen um die Meisterschaft. Am Ende hatte der TuS die Nase vorn, Wissingen realisierte über den Umweg der Relegation den Aufstieg.

„Beide Quartette gehen personell unverändert in dieses Spiel, daher ist schwer zu sagen, wer am Ende gewinnen wird. Ich hoffe aber, dass wir an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen können und einen guten Start hinlegen“, so Gattermeyer. In der Hinrunde der Verbandsliga besiegte der TuS die Wissinger an der Berliner Straße knapp mit 8:6, auswärts erreichte das Quartett ein beachtliches 7:7-Unentschieden.

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