Altjührden Die vor heimischer Kulisse verpasste Qualifikation für das Final-Four-Turnier im Landespokal hat bei den Handballern der SG VTB/Altjührden keine Spuren hinterlassen. Am Samstagabend feierte der Oberliga-Tabellenführer einen unterm Strich ungefährdeten 33:24 (16:13)-Sieg bei der SG Bremen/Hastedt. Diese wiederum hatte eine Woche zuvor in der dritten Pokalrunde noch das Ticket ins Final Four gelöst.

„Das war eine unserer besten Saisonleistungen“, freute sich Spielertrainer Ivo Warnecke über den neunten Sieg im zehnten Spiel: „Zumal wir mit großem Respekt angereist sind, denn die auch körperlich starken Bremer haben zuletzt gerade zu Hause sehr gute Leistungen gezeigt.“

Bis zum 11:11 (23.) hatte das Team um Bremens Spielertrainer Marten Franke den Varelern auch tatsächlich ein Duell auf absoluter Augenhöhe geliefert. „Obwohl wir auch bis dahin schon eine gute Leistung gezeigt hatten und die Einstellung diesmal von Anfang an stimmte“, erläuterte Warnecke. Gleichwohl zog er beim Gleichstand die grüne Karte und stellte seine Truppe gemeinsam mit Co-Trainer Ralf Koring in der Team-Auszeit noch einmal auf die wechselnden Abwehrformationen der Hastedter von 6:0 über 5:1 auf 5+1 ein – mit durchschlagendem Erfolg.

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Dank eines 5:0-Laufes zogen die Gäste erstmals richtig auf 16:11 (28.) davon. Das lag auch daran, dass sich die Hastedter immer mehr die Zähne an der äußerst kompakten 6:0-Abwehr der Altjührdener ausbissen. „Wir haben eine sehr bewegliche Deckung aufgestellt, in der vor allem Helge Janßen und Fabian Hartwich ihre Sache im Mittelblock bestens gemacht haben“, lobte Warnecke.

Hinzu kam, dass Torhüter Levin Stasch erneut einen bärenstarken Tag erwischte und seine Gegenspieler immer wieder mit gekonnten Paraden entnervte. Lediglich gegen Hastedts Linksaußen Tim Steghofer (8) fanden die Gäste beim Abschluss kein rechtes Mittel.

„Ich habe den Jungs in der Pause gesagt, dass es total wichtig ist, weiter an unsere starke 6:0-Deckung zu glauben und gleich nach Wiederbeginn mit genau demselben Elan wie vor dem Seitenwechsel zu Werke zu gehen“, verriet Warnecke. Gesagt, getan: Über 20:14 (25.), 24:16 (43.) und 30:20 (52.) sorgten die Gäste schnell und souverän endgültig für klare Verhältnisse. „Wahnsinn, was allein Helge und Fabian als Blocks weggenommen haben“, staunte der Spielertrainer. So kam Hastedt fast nur noch nach Abprallern oder gekonnten Einzelaktionen erfolgreich zum Torabschluss und hatte den Gästen auch in der Abwehr nichts mehr entgegenzusetzen.

„Sie haben uns taktisch mit Deckungssystemen von 6:0 und 5:1 über 5+1 bis hin zum 4+2 praktisch vor alle Aufgaben gestellt“, erklärte Warnecke. Doch fanden die Vareler, bei denen der stark grippegeschwächte Jan-Uwe Behrends nur für Siebenmeter eingewechselt wurde und alle verwandelte (5/5), immer eine Antwort. „Dabei gilt auch Joke Brüning ein Kompliment“, lobte Warnecke den Youngster auf Rückraum Mitte: „Er hat einen weiteren Schritt nach vorn gemacht, ruhigen Kopf bewahrt und trotz der wechselnden Deckungssysteme oft die richtigen Konzepte bei uns ausgelöst.“

Nun folgt für die Friesen ein spielfreies Wochenende, ehe es im letzten Spiel des Jahres in der heimischen Manfred-Schmidt-Sporthalle noch einmal richtig zur Sache gehen dürfte. Denn am Sonnabend, 9. Dezember, haben die SG-Handballer ab 19.30 Uhr in der HSG Barnstorf/Diepholz einen der bislang ärgsten Verfolger zu Gast.

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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