Altjührden Nach dem in der Vorwoche ausgiebig gefeierten Einzug ins Finalturnier des deutschen Amateurpokals (die NWZ berichtete) kehrt für die Handballer der SG VTB/Altjührden an diesem Sonntag zunächst wieder der Oberliga-Alltag ein. Dabei reist das Team des Trainergespanns Andreas Swalkiewicz und Dennis Graeve zur SG Achim/Baden, wo um 17 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums Achim der Anwurf erfolgt.

Das Team von der Weser hat sich in der aktuellen Spielzeit als Mannschaft mit zwei Gesichtern präsentiert. Nach einem totalen Fehlstart mit 0:16 Punkten folgte Ende November mit dem 21:20-Heimsieg gegen Elsfleth die Trendwende – und wie. Seitdem hat sich das Team von Coach Tobias Naumann mit sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen eindrucksvoll aus dem Tabellenkeller herausmanövriert, dabei zu Hause sogar den Tabellenzweiten Habenhausen bezwungen und rangiert zurzeit auf dem neunten Tabellenplatz.

„Achim hat sich extrem gefangen und seit Mitte November gute Ergebnisse erzielt. Da müssen wir schon eine sehr gute Leistung abrufen, um dort etwas mitzunehmen,“ gibt sich Swalkiewicz, der gemeinsam mit Graeve seit zwei Spielen für die SG VTB/Altjührden verantwortlich zeichnet, keinen Illusionen hin.

Zum Vergleich: Die Vareler haben seit Dezember von sieben Punktspielen lediglich zwei gewinnen können und laufen trotz des Viertelfinal-Pokalcoups gegen die SG Wift Neumünster (35:34 nach Verlängerung) noch immer ihrer Topform hinterher. „Natürlich freuen wir uns auf das Final Four, aber nun zählt erstmal wieder die Liga“, betont Swalkiewicz: „Da müssen wir uns das Selbstbewusstsein und die Wettkampfhärte wiederholen. Noch können wir auf Platz drei klettern, und dafür werden wir alles versuchen.“

Insbesondere in der Chancenverwertung sehen Swalkiewicz und Graeve, die am Sonntag erneut auf die verletzten Dennis Summa (Achillessehne), Harm Steusloff (Rücken) und Lasse Thünemann (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) verzichten müssen, Steigerungspotenzial. „Wir hatten in den letzten beiden Spielen zusammen über 40 Fehlwürfe. Da müssen wir uns verbessern“, fordert Swalkiewicz.

Auch den besseren Absprachen in der Abwehr sowie dem Rückzugsverhalten nach Fehlwürfen oder Ballverlusten komme große Bedeutung gegen Achimer zu, die aus einer kompakten Abwehr in der Regel schnell umschalten.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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