Altjührden Siegesserie nebst Tabellenführung ausgebaut, und dennoch gibt es aufseiten der Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden nach dem durchaus mühsamen 34:28 (18:16)-Erfolg am Samstag gegen Schlusslicht ATSV Habenhausen II einiges aufzuarbeiten. Schließlich hatten die favorisierten Hausherren nach einer Viertelstunde schon mit fünf Treffern zurückgelegen (11:16/15. Minute), ehe die Wende zum Guten noch vor der Pause gelang.

Außerdem folgt am kommenden Samstag, 18 Uhr, das Prestigeduell beim VfL Edewecht, bei dem sich die Vareler vor allem in der Abwehr, aber auch im Angriff wieder von ihrer besseren Seite zeigen müssen, um erneut erfolgreich zu sein. Immerhin profitierten die Friesen an der Tabellenspitze von der zeitgleichen 23:24-Niederlage des ärgsten Verfolgers HSG Barnstorf/Diepholz beim TV Cloppenburg und führen das Klassement nun mit vier Punkten Vorsprung an.

Schmerzlich vermisst wurde bei den Varelern am Samstagabend gegen die forsch beginnenden Süd-Bremer Kapitän Helge Janßen. Der Abwehrchef hatte sich unter der Woche eine Adduktorenzerrung zugezogen. Zudem wurde Kevin Langer abermals geschont und musste Fabian Hartwich trotz einer Wadenblessur auf die Zähne beißen.

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„Bei uns mussten Spieler an Positionen in der Deckung ran, die für sie ungewohnt waren“, sagte Spielertrainer Ivo Warnecke mit Blick auf die vielen Gegentreffer: „Außerdem waren wir vor allem in der Anfangsphase zu schlafmützig und haben das Einlaufen von Gegenspielern nicht unterbunden“, bemängelte Warnecke. Da die Gastgeber zudem den wurfgewaltigen Marco Wilhelms (9/3) nicht in den Griff bekamen und ihrerseits im Angriff glücklos agierten, rieben sich die SG-Fans auf der Tribüne beim Zwischenstand von 16:11 für den Außenseiter aus Habenhausen verwundert die Augen.

In einer Auszeit weckte Warnecke sein Team aber mit eindringlichen Worten erfolgreich auf. Fortan agierte die Abwehr stabiler, indem die Zweikämpfe besser angenommen wurden. Auch die notwendige Unterstützung durch die Nebenleute erfolgte nun besser. „Ab dann war es ein anderes Spiel“, freute sich Warnecke, zumal sein Team nun auch von Zwei-Minuten-Strafen für die Gäste sowie einfachen Toren aus der ersten und zweiten Welle Kapital schlagen konnte. Beim 11:11 (22.) war erstmals wieder der Ausgleich erzielt – die anschließende Führung gaben die Gastgeber nicht mehr her.

Im Angriff wusste bei den Varelern vor allem Jan-Uwe Behrends (9) auf der für den Außen ungewohnten Position im rechten Rückraum zu überzeugen. Schwierigkeiten hatte das SG-Team, das seinen Vorsprung nach der Pause verwaltete, indes erneut mit einer Manndeckung gegen Oliver Staszewski. „Wir haben zwar individuelle Lösnungen gefunden. Aber schöner Handball war das nicht – da müssen wir noch an unseren Konzeptionen arbeiten“, analysierte Warnecke.

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Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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