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Altjührden Ihre Erfolgsserie ausgebaut haben die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden am Samstagabend im Verfolgerduell gegen den HC Bremen. Durch den auch in der Höhe verdienten 31:24 (15:9)-Sieg ist das Team von Trainer Christian Schmalz im Titelkampf als Dritter weiter mittendrin, statt nur dabei. Zumal Spitzenreiter TV Cloppenburg am Sonntag im Gipfeltreffen beim ATSV Habenhausen mit 27:33 (14:13) die erste Saisonniederlage kassiert hat.

„Wir haben das gegen Bremen phasenweise sehr gut gemacht“, lobte Schmalz seine Mannen. Diese hatten nach zähem Beginn mit Spielständen von 3:4 (9.) und 10:9 (21.) in den letzten neun Minuten vor dem Seitenwechsel mit einem 5:0-Lauf die Weichen auf Erfolg gestellt.

Statistik

Oberliga Nordsee

SG VTB/Altjührden - HC Bremen 31:24 (15:9)

SG VTB/Altjührden Ots, Schwagereit – Steusloff, Dick, Dröge 3, Kalafut 3, Langer 2, Summa 9/3, Schröder, Bitter 5, Menne 1, Rohde 8.

HC Bremen Berdar, Timm – Fietze 2, Schröder 7, Laube, Helbig 1, Franke 4/1, K. Wiezorrek, Grieme, Koppe 3, Fietze 5/3, J. Wiezorrek 1, Latacz 1.

Siebenmeter 3/3 SG VTB – 4/4 HC Bremen.

Strafminuten 10 SG VTB – 16 HC Bremen.

Schiedsrichter Olaf und Mark Wagener (Moormerland).

Zuschauer 574.

Stationen 2:2 (7.), 3:4 (9.), 6:7 (14.), 10:8 (20.), 15:9 (Hz.) – 17:11 (37.), 19:13 (40.), 21:16 (47.), 25:19 (52.), 27:21 (55.), 31:24 (Endstand).

Nächstes Spiel TSG Hatten-Sandkrug - SG VTB/Altjührden (Sonnabend, 19.30 Uhr).

„Da wurde in der Abwehr in Zusammenarbeit mit einem starken Rasmus Ots im Tor gut und kompakt gearbeitet“, freute sich Schmalz: „Außerdem sind im Angriff in dieser Phase die Sachen klug ausgespielt worden.“ Daran hatte auch der wiedergenesene Lukas Kalafut seinen Anteil, der erstmals nach seinem Muskelfaserriss wieder dosiert zum Einsatz kam.

Erfolgreichster Torschütze der Vareler war Dennis Summa (9/3), auch wenn er sich noch ein paar Fehler zu viel erlaubte. Bester Feldtorschütze war einmal mehr der emsige Jonas Rohde (8), während der Grippe geschwächte Renke Bitter auf fünf Treffer kam.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider nicht mehr so gut gespielt“, analysierte Schmalz vor allem mit Blick auf diverse technische Fehler sowie einige Defizite im Überzahlspiel. So ließen sich die Bremer um den wiedergenesenen Spielertrainer Marten Franke (4/1) und den treffsicheren Außen Paul Schröder (7) über Zwischenstände von 17:11 (37.), 21:16 (47.) und 27:21 (55.) nicht richtig abschütteln.

„Dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass der Sieg noch einmal in Gefahr geraten könnte“, erklärte Schmalz: „Der Sieg hätte bei konzentrierterer Spielweise allerdings höher ausfallen können.“

Unterm Strich zeigte sich der SG-Coach aber nach sieben Siegen in Folge in Liga und Pokal „super zufrieden“ mit der Entwicklung der vergangenen Wochen. Gewissermaßen als i-Tüpfelchen bekamen die Vareler am Samstag dann auch noch frohe Kunde von Verbandsseite.

So hat die SG VTB/Altjührden den Zuschlag für die Ausrichtung des Final-Four-Turniers im gemeinsam ausgetragenen Landespokal-Wettbewerb der Verbände Niedersachsen (HVN) und Bremen (BHV) erhalten. Am Sonnabend, 21. Dezember, stehen in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden zunächst die beiden Halbfinalspiele auf dem Programm.

Dabei trifft die SG Börde Handball (Verbandsliga) um 15 Uhr auf den VfL Fredenbeck (Oberliga). Um 16.30 Uhr muss die favorisierte SG VTB/Altjührden gegen Landesligist TV Bohmte ran. Die Sieger der beiden Halbfinals ermitteln im Anschluss ab 18.30 Uhr dann den Gewinner des hiesigen Landespokals. Schmalz: „Da freuen wir uns sehr drauf und hoffen auf eine volle Halle.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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