Altjührden Bereits zum dritten Mal in Folge bekommen es die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden mit einem Kellerkind zu tun, das im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt benötigt und sich gegen den favorisierten Spitzenreiter voll ins Zeug legen wird. Nach Arbeitssiegen gegen den Vorletzten TSV Bremervörde (27:25) und Drittletzten SV Beckdorf (28:23) trifft das Team um Spielertrainer Ivo Warnecke an diesem Samstagabend auswärts auf die HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Die Partie beim Viertletzten beginnt um 19 Uhr in der Sporthalle der Heideschule (Ostlandstraße 27).

„Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, warnt André Seefeldt vor Bruder Leichtfuß. Natürlich ist auch dem Sportlichen Leiter der SG VTB/Altjührden nicht verborgen geblieben, dass sich der Gegner aus dem Landkreis Osterholz im Aufwind befindet. Bis Anfang Februar hatte das Team des HSG-Trainerduos Andreas Szwalkiewicz/Dennis Graeve nach zuvor drei Remis und vielen knappen Ergebnissen auf den ersten Heimsieg warten müssen, dann platzte der Knoten im Kellerduell gegen Bremervörde (31:23), ehe zwei Wochen später im Abstiegskrimi gegen Beckdorf ebenfalls vor heimischer Kulisse beim 27:25 erfolgreich nachgelegt wurde. Auch deshalb gibt sich Coach Graeve angriffslustig: „Gegen Altjührden ist alles möglich!“

So rechnet Seefeldt dann am Samstag auch mit einem richtigen Kampfspiel: „Gegen diese robuste und abgezockte Truppe, noch dazu in einer engen Halle, müssen wir unser ganzes Leistungsvermögen abrufen, den Kampf von der ersten Minute an annehmen und dürfen uns auch von Nickeligkeiten nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

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Besondere Torgefahr versprühen bei den Gastgebern die wurfgewaltigen Lukas Feller und Marc Blum. Derweil gehört Matthias Ruckh, der den Varelern im Hinspiel (25:21) auf Rückraum Mitte und am Kreis noch große Probleme bereitet hatte, nach teaminternen Querelen nicht mehr zum „Schwäne“-Kader.

Definitiv verzichten muss SG-Coach Warnecke in Schwanewede auf Routinier und Abwehrrecke Martins Libergs (Rückenprobleme). Indes scheint die Grippewelle, die Anfang der Woche noch mehrere SG-Spieler beim Training ausgebremst hatte, bereits wieder etwas abgeklungen zu sein. Allerdings musste ausgerechnet der zurzeit so treffsichere Jan-Uwe Behrends am Donnerstagabend erkrankt passen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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