Altjührden Um es gleich vorweg zu sagen: Die Handball-Fans in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden haben schon erheblich bessere Spiele ihrer Mannschaft gesehen. Am Ende feierte die SG VTB/Altjührden am Samstag aber einen glanzlosen 25:21-Heimsieg gegen die noch punktlosen Gäste aus Achim/Baden.

„Das war ein Arbeitssieg. Das Wichtigste sind die zwei Punkte“, brachte es Altjührdens Trainer Christian Schmalz auf den Punkt. Dennoch mussten die 467 Zuschauer ihr Kommen nicht bereuen, denn Lukas Kalafut feierte nach einer langen Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses sein Comeback. Mit vier Treffern bewies der ehemalige slowakische Nationalspieler gleich, wie wichtig er für sein Team ist.

HVN/BHV-Pokal

Im Achtelfinale des HVN/NHV-Pokals kommt es am Samstag, 16. November, laut Auslosung zu folgenden Spielen: HSG Heidmark (Verbandsliga) - SG VTB/Altjührden, TSV Anderten - VfL Fredenbeck, Wilhelmshavener SSV - SG Börde Handball, TV Bohmte - TSV Daverden. Die Sieger ziehen ins Final-Four-Turnier ein.

Ohne ihren estnischen Keeper Rasmus Ots, der mit seiner Nationalmannschaft ein WM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei bestritt, und ohne den grippekranken Linkshänder Jonas Rohde taten sich die Gastgeber von Beginn an gegen die Gäste aus Achim/Baden sehr schwer. So lag man nach acht Minuten bereits mit 2:4 hinten.

Im Angriffsspiel lief nur wenig zusammen. Viele einfache Bälle wurden weggeworfen und die Außenspieler erst gar nicht ins Spiel mit einbezogen. „Das war zu wenig“, ärgerte sich Schmalz. Lediglich die Abwehr mit einem bärenstarken Torwart Finn-Luca Schwagereit im Kasten verhinderte einen noch höheren Rückstand. Mitte der ersten Hälfte nahmen die Gastgeber dennoch das Zepter langsam in die Hand.

Per Doppelpack brachte Kreisläufer Michael Schröder die SG VTB/Altjührden mit 9:6 in Führung (22.). Nach einer Auszeit der Gäste war der Angriffsschwung des Schmalz-Teams allerdings wieder dahin. Dennis Summa rettete mit seinem Treffer zum 10:9 den Gastgebern jedenfalls noch die Pausenführung.

Statistik

Handball-Oberliga

SG VTB/Altjührden - SG Achim/Baden 25:21 (10:9)

SG VTB/Altjührden Schwagereit – Schildknecht, Dick, Dröge 2, Kalafut 4, Langer 1, Rüdebusch, Summa 7/4, Schröder 4, Bitter 7, Menne.

SG Achim/Baden Von Seelen, Hamann – Block-Osmers 1, Zilz 1, Sibahi, Jacobsen 3, Wolters 2, Podien 4/2, Windßus, Fastenau 8, Budelmann 1, Meyer, Schmidt 1. 

Siebenmeter 4/4 SG VTB – 2/2 SG Achim/Baden.

Strafminuten 6 SG VTB – 6 SG Achim/Baden

Schiedsrichter Christoph Walther und Thomas Voigt (Großenkneten/Hude).

Zuschauer 467. 

Stationen 1:3 (5.), 4:4 (11.), 6:4 (15.), 9:6 (22.), 9:9 (28.), 10:9 (Hz.) – 14:11 (35.), 17:13 (39.), 19:13 (44.), 20:16 (49.), 23:17 (55.), 25:21 (Endstand). 

Nächstes Spiel SG VTB/Altjührden - SV Beckdorf (Sonnabend, 19.30 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

Nach einem Donnerwetter in der Halbzeit kamen die Vareler wie verwandelt aus der Kabine. Angetrieben von Kalafut, der in dieser Phase drei Treffer beisteuerte, suchte man jetzt die Vorentscheidung. Tor um Tor setzten sich die Gastgeber bis zur 44. Minute auf 19:13 ab. Damit war der Drops gelutscht. Von diesem hohen Rückstand erholten sich die Gäste nicht mehr. Am Ende stand ein nie gefährdeter 25:21-Heimsieg.

„Mit der Deckungsarbeit war ich zufrieden. 21 Gegentreffer sind in Ordnung. Die Leistung in der Offensive muss besser werden“, resümierte Schmalz. „Der Sieg ist verdient. In der ersten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe. Im zweiten Spielabschnitt mussten wir dann abreißen lassen“, sagte Achim/Badens Trainer Tobias Naumann.

Dennis Summa und Renke Bitter (je 7 Tore) bei den Varelern und Steffen Fastenau (8) aufseiten der Gäste waren die besten Torschützen.

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