Altjührden Die halbe Miete der von Coach Christian Schmalz geforderten vier Punkte aus den ersten beiden Heimspielen des neuen Jahres haben die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden in der Vorwoche eingefahren. Nun will der Tabellendritte am Samstag seiner klaren Favoritenrolle gegen Schlusslicht Elsflether TB gerecht werden und nachlegen, um den Druck auf Spitzenreiter Cloppenburg hochzuhalten. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden.

Auch im Hinspiel waren die Vareler als Drittliga-Absteiger gegen den Oberliga-Aufsteiger Favorit. Sie legten in der Wesermarsch allerdings einen kapitalen Fehlstart aufs Parkett (0:5), ehe eine Rote Karte gegen ETB-Spielertrainer Florian Doormann (22.) sowie ein 5:0-Lauf der Gäste nach dem Seitenwechsel letztlich noch zu einem klaren 23:17-Erfolg führten.

„Die Elsflether haben uns das Leben damals ganz schön schwer gemacht“, erinnert sich Schmalz und rechnet auch beim Wiedersehen mit erheblicher Gegenwehr der um den Klassenerhalt kämpfenden Wesermärschler. „Sie stehen nicht abgeschlagen am Tabellenende, haben sieben Spiele nur sehr knapp verloren“, weiß Schmalz. Er stuft den Gegner nicht zuletzt wegen einer „ganz nickeligen 3:2:1-Abwehr“ vielmehr als „brandgefährlich“ ein.

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In der Tat stellen die Elsflether – für ein Schlusslicht ziemlich überraschend – die nach Gegentreffern viertbeste Deckung der Nordsee-Staffel. Hauptmanko der Gäste ist aber die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. Obwohl die Mannen von der Weser um die beiden ehemaligen Vareler Zweit- bzw. Drittligaakteure Doormann und Phillip Bolte sehr eingespielt sind, weisen sie in Sachen geworfene Tore den schlechtesten Wert der Liga auf.

Das sollte den Varelern, die aktuell immerhin die zweitbeste Abwehr stellen, am Samstagabend in die Karten spielen – auch wenn sich zuletzt beim 29:24-Erfolg gegen Verfolger Fredenbeck noch viele Lücken offenbarten. „Hinten müssen wir gegen Elsfleth auf jeden Fall besser stehen und kommunizieren“, fordert der Coach, der diesbezüglich bis auf die Langzeitverletzten Aydrian Dröge und Lasse Thünemann sowie Martin Steusloff (beruflich verhindert) personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Zwischen den Pfosten fehlt diesmal allerdings Rasmus Ots. Der 27-Jährige ist am Wochenende parallel für die estnische Nationalmannschaft bei einem Qualifikationsspiel gegen Luxemburg im Einsatz. Durchaus möglich, dass hinter Finn-Luca Schwagereit am Samstag daher aushilfsweise Routinier Andre Seefeldt aus seinem Handball-Ruhestand zurückgeholt wird.

„Wir wissen, dass wir noch Luft nach oben haben. Dennoch wollen und müssen wir Elsfleth zu Hause einfach schlagen“, betont Schmalz: „Dazu muss der eine oder andere seine Leistung vorne allerdings noch steigern.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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