Altjührden Endlich wieder Oberliga-Handball in der altehrwürdigen Pfeilerhalle in Altjührden. Die Erleichterung bei Verantwortlichen, Spielern und Zuschauern war deutlich zu spüren – umso schöner, dass es im ersten Saisonspiel nach der langen Corona-Pause für Gastgeber SG VTB/Altjührden gleich zu einem verdienten 28:24-Derbysieg gegen die TSG Hatten-Sandkrug reichte. „Wir sind super glücklich, dass alles so gut funktioniert hat“, freute sich Trainer Andreas Szwalkiewicz.

Neben einem ausgeklügelten und reibungslos funktionierenden Hygiene-Konzept, das sogar zu Spielbeginn von zwei Polizeibeamten in Augenschein genommen wurde, waren auch die Vareler Spieler auf den Punkt voll bei der Sache. „Wir haben ein halbes Jahr kein Spiel bestritten. Trotzdem haben wir es geschafft, die Spannung immer wieder hochzuhalten“, sagte Szwalkiewicz. Die Spieler hätten es geschafft, heiß auf dieses Spiel zu sein. „Unser Siegeswille war der Schlüssel zum Erfolg“, resümierte der SG-Coach.

Zu Spielbeginn sah es in der Manfred-Schmidt-Sporthalle aber nicht nach einem Erfolg für die Gastgeber aus. Keno Lücken und Jonas Schepker trafen zur schnellen 2:0-Führung für die Gäste. Als Kevin Langer zum 1:2-Anschluss nach fünf Minuten traf, schien eine zentnerschwere Last von den Schultern der SG-Spieler zu fallen. So entschärfte Altjührdens Keeper Finn-Luca Schwagereit im Gegenzug einen Wurf von Marco Kirschen. Zweimal Jonas Rohde und Kai Schildknecht trafen zur 4:2-Führung für die Friesländer. Doch die TSG ließ sich nicht abschütteln und sicherte sich mit drei verwandelten Siebenmetern in Folge, einer davon im Nachfassen, die 7:6-Führung.

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Den Varelern gelang es im ersten Abschnitt nicht, sich vorentscheidend abzusetzen. Das lag auch daran, dass Gästekeeper Hendrik Bruns einen starken Tag erwischt hatte und etliche klare Gelegenheiten der SG vereitelte. Bruns konnte allerdings nicht verhindern, dass die Gastgeber mit einer 14:12-Führung in die Halbzeitpause gingen. Szwalkiewicz bemängelte das Abwehrverhalten seines Teams in Durchgang eins. Vor allem schmeckte ihm nicht, dass TSG-Shooter Jonas Schepker vier seiner insgesamt sieben Treffer ohne Kontakt eines Vareler Abwehrspielers erzielen konnte.

Halbzeit zwei startete mit zwei Fehlwürfen der SG, die anschließend aber schnell ihren Rhythmus fand. Vor allem die Abwehr der Gastgeber packte jetzt richtig zu. Hatten-Sandkrug fehlte jetzt in der Offensive die Ideen, die kompakte 6:0-Abwehrformation zu knacken. Bis Mitte der zweiten Hälfte ließ Varel nur drei Treffer der Gäste zu und baute seinen Vorsprung vorentscheidend auf 21:15 (44.) aus. Die TSG um Trainer Hauke Rickels versuchte alles, doch selbst eine offensivere Deckungsvariante brachte nicht die erhoffte Wende. Vor allem Varels Renke Bitter ließ sich zu diesem Zeitpunkt nicht beirren und traf selbst in größter Bedrängnis nach Belieben. Sechs seiner sieben Treffer erzielte der Linkshänder in den zweiten 30 Minuten.

Unruhig unter den 264 stimmungsvollen Zuschauern wurde es zehn Minuten vor dem Ende noch einmal, als Varels Trainergespann Szwalkiewicz und Dennis Graeve durchwechselten und einigen Spielern von der Bank Einsatzzeiten gab. „Unsere erste Sieben stand fast durchgängig 45 Minuten auf dem Feld. Die Wechsel waren notwendig“, so Szwalkiewicz. Hatten-Sandkrug kam noch einmal auf und verkürzte den Rückstand beim 21:25 auf vier Treffer. Am Ende siegte Altjührden verdient mit 28:24.

SG VTB/Altjührden: Schwagereit 6 Paraden, Döscher 3, Planck – Steusloff, Schildknecht 1, Zindler, Dröge 1, Kalafut 7, van Dreumel, Langer 4, Wille, Straten, Bitter 7, Menne, Kamp 5/3, Rohde 3.

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