Altjührden Oberliga-Meister und Drittliga-Aufsteiger SG VTB/Altjührden hat am Samstagabend vor dem Heimspiel gegen den Elsflether TB (29:26) unter tosendem Beifall der Fans gleich sechs Spieler verabschiedet. Wie erwartet, schließt sich SG-Haupttorschütze Oliver Staszewski dem Noch-Drittligisten OHV Aurich an. Die Auricher sind nach der 20:21-Niederlage am Sonnabend in Volmetal allerdings einen Spieltag vor Saisonende auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

„Ich bedanke mich bei den Fans, Mitspielern und Verantwortlichen für tolle sechs Jahre mit allen Höhen und Tiefen. Ich freue mich, dass wir jetzt als Mannschaft den Titel geholt haben“, sagte Staszewski, der auch im Falle des Abstiegs des OHV in Aurich spielen wird. Nach seiner Schulter-Operation vor zwei Jahren habe er gemerkt, dass er sich auch beruflich festigen müsse. Dass sei jetzt in Aurich gegeben. „In meiner Zeit in Altjührden habe ich viel von Niels Bötel und von Andre Seefeldt gelernt. Selbst der Drittliga-Abstieg hat mir viel gegeben. Ich habe noch großen Bock zu spielen“, erklärte der 25-Jährige.

Die berühmten Schuhe an den Nagel hängen werden Jochen Toepler (39 Jahre) und Martins Libergs (38). Für Toepler, der gleich in seiner ersten Spielzeit 1998/99 mit dem Team den Aufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert hatte, ist endgültig Schluss mit dem Handballsport. „Es war eine wunderbar schöne Zeit. Nach dem Titelgewinn kann ich getrost Platz für andere machen. Es war eine superschöne Saison mit tollen Leuten. Ich habe aber in den letzten Monaten körperlich gemerkt, dass das Ende mit dem Handballspielen naht“, sagte Toepler.

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Martins Libergs hingegen wird dem Handballsport als Jugendtrainer weiter erhalten bleiben. „Mir hat es hier wahnsinnig viel Spaß gemacht“, resümierte er.

Weiter Handball spielen wollen Justin Herrmann, Joke Brüning und Fabian Hartwig. Den 20-jährigen Herrmann zieht es wieder zu seinem alten Stammverein HSG Wilhelmshaven, der in der Landesliga Weser-Ems zurzeit den achten Platz belegt. Ungeklärt ist noch die Zukunft von SG-Spielmacher Brüning, den die Verantwortlichen gerne gehalten hätten, und von Hartwig. „Ich habe mehrere Offerten. Wer ist wird, steht noch nicht fest – jedenfalls nicht der WHV“, konnte sich der bullige Kreisläufer ein Schmunzeln nicht verkneifen.

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