Altjührden Die Oberliga-Handballer der SG VTB/Altjührden sind der Gewinner des Landespokal-Wettbewerbes der beiden Verbände aus Niedersachsen (HVN) und Bremen (BHV). Die Mannschaft von SG-Trainer Christian Schmalz setzte sich am Samstagabend vor 303 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden im Finale gegen den Verbandsliga-Tabellenführer SG Börde Handball aus der Nähe von Hildesheim deutlich mit 19:12 (10:6) durch.

Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN), überreichte Mannschaftskapitän Lukas Kalafut einen Handball und einen Gutschein über 250 Euro. Einen Pokal hatte der Oberliga-Staffelleiter aus Bremen allerdings nicht im Gepäck.

Deutscher Amateurpokal

Als Landespokalsieger ist die SG VTB/Altjührden jetzt berechtigt, im Frühjahr gegen die Pokalsieger der anderen Landesverbände um den Amateurpokal des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zu spielen. Dabei werden in drei K.o.-Runden zwei Finalisten gesucht, die wiederum im Rahmen des Final Four im DHB-Pokal am 4./5. April in Hamburg vor großer Kulisse den deutschen Amateurpokal-Sieger ausspielen.

In heimischer Halle taten sich die Vareler am Samstagabend nur zu Beginn des Endspiels schwer. Die Börde-Handballer, die nur 24 Stunden zuvor noch das Verbandsliga-Spitzenspiel beim SV Alfeld mit 32:28 gewonnen und die Tabellenspitze erklommen hatten, boten dem Oberliga-Dritten mit Geschick und Glück (vier Vareler Pfosten- und Lattentreffer) Paroli.

Nach 16 Minuten der Spielzeit von 2 x 20 Minuten stand es 6:6. Doch anschließend hatte sich Altjührden auf das robuste Spiel der Gäste eingestellt. Der starke Rasmus Ots (10 Paraden, darunter 2 Siebenmeter) im Vareler Gehäuse leitete die Wende mit einem gehaltenen Strafwurf ein. Bis zum Pausenpfiff zog das Schmalz-Team vorentscheidend auf 10:6 davon.

Im zweiten Spielabschnitt mussten die Gäste um Trainer Georgi Nikolov dem kräfteraubenden Spiel am Tag zuvor Tribut zollen. Das Schmalz-Team baute den Vorsprung Tor um Tor aus und gewann am Ende klar mit 19:12. Ein starken Eindruck hinterließ Altjührdens Patryk Abram, der nach einer langen Verletzungspause (Knie-OP) sein Comeback feierte und vier Treffer zum Pokalsieg beisteuerte.

„Die Leistung mit dem verdienten Sieg ist ein schönes i-Tüpfelchen zum Jahresende. Wir haben zwei super Spiele gemacht“, freute sich Schmalz. Er stellte auch den beiden Youngstern Felix Dick (1/1) und Lukas Rüdebusch (1) ein gutes Zeugnis aus. „Beide haben sich sehr gut eingefügt“, lobte der SG-Trainer, der beim Final-Four-Turnier aus Verletzungsgründen auf Spielmacher Dennis Summa, Kai Schildknecht, Lasse Thünemann, Finn Menne und Aydrian Dröge verzichten musste.

Schon im Halbfinale am Samstagnachmittag gegen Landesligist Bohmte hatten die Vareler erkennen lassen, dass sie trotz der zahlreichen Ausfälle den Turniersieg fest im Blick hatten. Erst in der 11. Minute beim Spielstand von 6:0 für die Gastgeber gelang dem TVB durch den gut aufgelegten Samuel Bien (5/1) der erste Treffer. Zur Pause führte das Schmalz-Team bereits mit 11:2.

Nicht locker gelassen

Auch im zweiten Abschnitt der absolut einseitigen Partie ließen die Vareler nicht locker und feierten zum Schluss einen haushohen 24:8-Kantersieg. Lukas Kalafut (8) und Jonas Rohde (7) zeichneten sich dabei als beste Torschützen aus.

Im anderen Semifinale indes hatte TV Börde Handball zuvor mit einem unerwarteten 23:20-Sieg gegen Oberligist VfL Fredenbeck überrascht. Der VfL hatte die Partie gegen den Verbandsligisten nur bis Mitte der zweiten Hälfte offen gestalten können. Der Oberliga-Fünfte kam zwar kurz vor Schluss noch einmal beim 19:21 und 20:22 auf zwei Tore heran. Doch die Börde-Handballer ließen sich den verdienten Sieg nicht mehr nehmen.

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