Altjührden Besser hätten die die Landesliga-Handballerinnen der SG Obenstrohe/Dangastermoor nicht in ihre richtungweisenden Heimspielwochen im „heißen November“ starten können. Am Samstag feierte der Aufsteiger in Altjührden einen auch in der Höhe verdienten 31:25 (20:13)- Sieg gegen den TSV Intschede und stürzte die favorisierten Gäste damit zugleich von der Tabellenspitze.

Zwar hatte Nils Makovicka vorab seiner Mannschaft durchaus einen Coup gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Verden zugetraut, doch zeigte sich auch der SG-Coach nach Schlusspfiff überrascht von der Art und Weise der erfolgreichen Umsetzung: „Dass wir die Stärken der Intschederinnen tatsächlich so gut in den Griff gekriegt haben, hätte ich vorher auch nicht gedacht.“

Statistik

Landesliga

Eickener SpVg - HG Jever/Schortens 46:26 (20:12)

HG Jever/Schortens Suttner, Schopp, Schönheim – Laurinat 4, Beck 1, Winterhalder, Margner, Keib, Iken 4, Bergmann 8/5, Siebels 2, Jacobs 2, Arends 1, Wolf 4.

Landesliga Frauen

SG Obenstrohe/Dangastermoor TSV Intschede 31:25 (20:12)

SG Obenstrohe/Dangastermoor Droege, de Groot – Kleinert 3, Thorbecke 3, Völlers, Elberling 2, Frenzel 7/2, Schwitters 2, Scheliga, Drewes, Lissewski 3, Liberga, Coquille 10, Höpken 1.

Insbesondere die erste Hälfte lief für die Varelerinnen in der Manfred-Schmidt-Sporthalle wie aus einem Guss. „Wir haben Intschede eigentlich schon in den ersten Minuten der Partie den Zahn gezogen“, freute sich Makovicka allen voran über eine „super 6:0-Deckung“. Dahinter konnten sich im weiteren Verlauf auch die beiden SG-Torhüterinnen Lara Droege und Nadine de Groot auszeichnen.

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So setzten sich die Gastgeberinnen über 5:2 (10. Minute) und 13:6 (21.) auf 19:12 (29.) ab. „Auch im Angriff lief es rund“, sagte Makovicka. Insbesondere Melanie Coquille (10) und Inga Frenzel (7/2) hätten dort „mächtig Bambule gemacht“: „Zudem gab es bei den Wechseln diesmal keinen Bruch im Spiel.“

Lediglich kurz nach der Pause wackelten die SG-Frauen kurz, so dass Intschede r auf 21:17 (38.) herankam. Doch näher als auf vier Treffer ließen die Varelerinnen im weiteren Spielverlauf den Gegner nicht mehr aufholen – obwohl der TSV im Frust über die drohende zweite Saisonniederlage immer mehr auf Härte umstellte und sich die Gastgeberinnen davon teilweise anstecken ließen.

„Dennoch hatte man nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel noch verlieren könnten“, freute sich Makovicka. Und spätestens nach dem 28:22-Zwischenstand (50.) war der Drops gelutscht.

Die Partie war die erste von vier Heimspielen in Folge für die zu Hause noch immer verlustpunktfreien Varelerinnen. Weiter geht es am kommenden Samstag (17 Uhr) gegen Schlusslicht Bremervörde.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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