Altjührden Am „Tag der offenen Abwehrreihen“ mit sage und schreibe 75 Treffern binnen 60 turbulenten Spielminuten haben die Handballerinnen des SG Obenstrohe/Dangastermoor mit 39:37 (21:19) knapp die Oberhand über den Elsflether TB behalten. Durch den schwer erkämpften Erfolg im Nachbarschaftsduell kletterte der Aufsteiger aus Friesland auf den dritten Tabellenplatz, während die Gäste aus der Wesermarsch die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge hinnehmen mussten und auf Rang acht abrutschten.

„Es war das erwartet schwere Spiel, in dem die Torfrauen übrigens schuldlos an der hohen Trefferzahl waren“, bilanzierte SG-Coach Nils Makovicka: „Wir wussten, was auf uns zukommt und waren gut vorbereitet. Dennoch ist in der Abwehr unterm Strich nicht vernünftig genug gearbeitet worden.“

Statistik

Landesliga Frauen

SG Obenstrohe/Dangastermoor - Elsflether TB 39:37 (21:19)

SG Obenstrohe/Dangastermoor Droege – Kleinert 2, Thorbecke 2, Busma, Völlers 2, Elberling 2, Frenzel 18/7, Schwitters 1, Drewes, L. Lissewski 4, Liberga, Coquille 7, Höpken 1.

Nächstes Spiel SG Obenstrohe/Dangastermoor - Werder Bremen III (Samstag, 15 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle).

So bekamen die Varelerinnen in der Manfred-Schmidt-Sporthalle insbesondere zwei ETB-Spielerinnen nicht in den Griff: Laura-Sophie Lissewski (13/2), die sich immer wieder im Eins-gegen-Eins durchsetzen konnte, und Charlotte Sommer (15/5), die mehrmals mit Schlagwürfen aus dem Rückraum am Vareler Mittelblock vorbei erfolgreich war. „Da waren wir hinten leider nicht bissig genug“, bedauerte Makovicka.

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Dennoch konnten sich die Gastgeberinnen, angeführt von der überragenden Inga Frenzel (18/7), nach dem 7:7-Zwischenstand (10.) erstmals etwas absetzen. Über 10:7 (12.), 13:9 (17.) und 18:14 (24.) lagen die Varelerinnen bis zur Pause stets in Führung. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel über 24:21 (35.) und 26:24 (39.) nicht. „Leider ist es uns aber nie gelungen, weiter davonzuziehen – zumal es in der zweiten Halbzeit völlig hektisch wurde.“

So glich Elsfleth beim 26:26 (40.) erstmals wieder aus, ehe die SG-Frauen wieder einen Zahn zulegten und sich leicht auf 33:30 (47.) absetzen konnten. Beim Stand von 33:32 (49.) kassierten die Gastgeberinnen dann zwei Zeitstrafen in Folge gegen Jasmin Höpken und Tomma Thorbecke. Höpken bekam wegen ihrer angeblich dritten Hinausstellung sogar die Rote Karte gezeigt. Eine Entscheidung, welche die Schiedsrichter nach minutenlangen Diskussionen allerdings zurücknahmen, weil sich in den Spielbericht eine Verwechslung bei der Rückennummer (66 statt 6) eingeschlichen hatte und Höpken erst zum zweiten Mal eine Zeitstrafe kassiert hatte.

Bis zum 36:36 (56.) stand die Partie auf des Messers Schneide. Dann brachten Varels Lea Lissewski sowie Frenzel mit einem Doppelpack die Gastgeberinnen mit 39:36 in Front (59.) und zugleich endgültig auf die Siegerstraße.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie auch in den schwierigen Phasen nie den Fokus verloren hat“, freute sich Makovicka: „Sie wollte den Sieg einfach mehr als der Gegner.“ Ein dickes Sonderlob heimste zudem Frenzel ein: „Egal, wo sie im Rückraum eingesetzt wurde: Sie hat ihre ganze Klasse gezeigt.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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