Altjührden Der Jubel bei den Drittliga-Handballern der HSG Varel-Friesland nach dem mühevollen 29:28-Arbeitssieg gegen den VfL Gladbeck war riesengroß. Vor 370 Zuschauern sicherten sich die Mannen von HSG-Trainer Andrzej Staszewski am Sonnabend in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden mit diesem Erfolg praktisch den Klassenerhalt. Sieben Spiele vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz fast uneinholbare zehn Zähler.

Nach den zuletzt guten Leistungen kamen die Vareler diesmal nicht wie gewohnt ins Spiel. Die abstiegsgefährdeten Gäste, die sich kurzfristig mit Michael Kintrup vom Erstligisten HBW Balingen und Jan Brosch vom Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen (Zweitspielrecht) verstärkt hatten, hielten von Beginn an gut dagegen und ließen die HSG nicht davon ziehen. In der von Till Schinnerer insgesamt gut organisierten 4:2-Abwehr nutzte vor allem VfL-Kreisläufer Brosch kleine Abstimmungsschwierigkeiten eiskalt aus.

„Die Kreisläufer haben wir nicht kontrolliert. Damit bin ich nicht so zufrieden“, analysierte Staszewski nach Spielschluss. Bis zum Pausenpfiff schmolz ein Vier-Tore-Vorsprung aus der 25. Minute (14:10) noch auf 16:14 ab.

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Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Gastgeber weiterhin sehr schwer. Vor allem die HSG-Angreifer mussten großen Aufwand betreiben, um zum Erfolg zu kommen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff schien sich sich das Blatt dann aber zugunsten der Friesländer zu wenden. Zunächst netzte HSG-Spielmacher Niels Bötel zum 20:18 ein. Als dann Gladbecks Lukas Krings einen Siebenmeter über das Tor setzte und Torben Lemke sowie Vaidas Dilkas die HSG-Führung auf 22:18 hochschraubten, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch weit gefehlt: Jetzt zeigten VfL-Torjäger Max Krönung (zweitbester Schütze der Liga) und Kintrup ihre individuelle Klasse.

Mit einfachen Toren verkürzten sie den Abstand und hielten die Gäste im Spiel. In der 56. Minute gelang Gladbecks Don Singh Toor sogar der Ausgleich zum 28:28. Die Partie drohte zu kippen. „Wir haben uns festgebissen und uns nicht abschütteln lassen“, lobte VfL-Trainer Holger Krimphove seine Spieler. Nach der erneuten Führung durch Schinnerer (56.) hatten die Vareler in den letzten Spielminuten noch einige bange Situationen bis zum Zustandekommen des zehnten Saisonsiegs zu überstehen. „Der Sieg ist verdient. 29 Tore sind in Ordnung. Gefallen haben mir Andrija Bubalo in der ersten Hälfte und Niels Bötel, der unser Spiel über 40 Minuten ausgezeichnet organisiert hat. Das Spiel ist abgehakt, jetzt schauen wir nach vorne“, blickte Staszeweski bereits auf das schwere Derby am kommenden Sonnabend beim Wilhelmshavener HV.

Ganz nach vorne schaut mittlerweile auch wieder HSG-Linkshänder Marek Mikeci nach seinem überstandenen Kreuzbandriss. Der 28-Jährige erhielt jetzt eine Einladung zur slowakischen Nationalmannschaft.

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