FRIESLAND Vor 15 Jahren wurde die Pionierarbeit zur ersten Europameisterschaft der Boßler und Klootschießer auf italischem Boden geleistet. Im Jahr 1997 gab es das erste internationale Treffen der Boßler beim „1. Torneo Internazionale die Boccetta“ in der Provinz St. Georgia, etwa dreißig Kilometer südlich von Rimini entfernt.

Alle Verbände der international Bowlplaying Association (IBA) – mit Bol Chumann Na hEireann (BC) aus Irland, dem Nederlandse Klootschietersbond (NKB), dem Verband Schleswig-Holsteinischer Boßler (VSHB) und dem Friesischen Klootschießerverband (FKV) – waren dort vertreten. Bis 1996 hatte man noch nichts gewusst von Boßlern in Italien. Der Vorsitzende des NKB, Henny Kemna, knüpfte dann Kontakte mit dem Verband in Mittelitalien und dem dortigen Vorsitzenden Valter Boiani.

Der FKV trat dann die zwanzigstündige Bahnreise zum 1500 Kilometer entfernten St. Georgia mit den Aktiven Marco Bohlen, Uwe Köster, beide „Ostfreesland“ Reepsholt, Thorsten Röseler, Andreas Stindt, beide „Liek-Herut“ Streek-Hohenberge, Heino Meiners BV „Free-Weg“ Stapel, sowie vom FKV Vorstand, Vorsitzenden Jardo Tapper, Boßelwart Herbert Freese, Feldobmann Herbert Braams und Pressewart Wolfgang Böning an. Da kurzfristig ein Aktiver (Sechser-Teams) ausgefallen war, warfen auch Tapper, Freese und Braams mit der Bocetta (Boßelkugel) in Italien.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Herzlich verlief der Empfang, die Gastfreundschaft, die Unterbringung und Verpflegung der FKV Delegation. Bei diesem ersten internationalen Vergleich standen vier Wettbewerbe an – mit der Gummikugel des FKV, der Hollandkugel, der italienischen Kugel und der irischen Eisenkugel. In der dort vorherrschenden hügeligen Landschaft musste man oft gegen Steigungen und durch Kurven werfen.

„Die besten Werfer könnten durchaus in den Landesligen der Landesverbände Ostfriesland und Oldenburg mitwerfen“, war Herbert Braams aus Zetel erstaunt von den italienischen Aktiven. Nach einem Punktesystem wurden die Mannschafts- und Einzelsieger ermittelt. In der Gesamtwertung aller vier Wettbewerbe lag Irland auf Platz eins, den Platz, den sie immer im Straßenkampf anvisieren, mit 58 Punkten, vor dem FKV mit 63 Zählern. Rang drei teilten sich mit jeweils 69 Punkten Italien und Holland. Abgeschlagen den Rang fünf mit 101 Zählern nahmen die Friesensportler aus Schleswig-Holstein ein. In der Einzelwertung konnte das FKV-Team voll überzeugen. Mit nur fünf Punkten, dreimal Platz eins und einmal Rang zwei, wurde Marco Bohlen Erster. Gemeinsam auf Platz zwei kamen Thorsten Röseler, der Holländer Dollermann, sowie die beiden Iren O Gormann und Toal (alle sieben Punkte).

Die Verantwortlichen und auch der italienische Verband hatten bestimmt noch nicht geahnt, dass 15 Jahre später, im Jahr 2012, dort die Europameisterschaft der Boßeler anstehen würde.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.