Sie haben gemeinsam gelernt, wie man ein Huhn zerlegt, Flicken näht und gesund kocht. Ehemalige Schülerinnen der Ländlichen Hauswirtschaftsschule Varel haben sich 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung wiedergetroffen. Antke Baumgärtner hatte das Treffen organisiert, das die Frauen zunächst zu dem Trakt des Lothar-Meyer-Gymnasiums führte, in dem die Schule früher untergebracht war. Anschließend ging es zum Bistro am Deich, wo sich die Frauen viel zu erzählen hatten. Einige Frauen hatten ihre alten Handarbeits-Musterbücher und Kochbücher mitgebracht, nach denen heute noch gekocht wird, verrieten die Frauen. Ein Großteil der Schülerinnen kam vom Bauernhof, und die Hälfte hat auch einen Bauern geheiratet, ergab eine kleine Umfrage. „Wir haben dort fürs Leben gelernt“, sagte Antke Baumgärtner, auf dem Stundenplan standen neben Kochen und Handarbeiten Schriftverkehr und Buchführung. Jeden zweiten Sonnabend mussten die Mädchen zur praktischen Hausarbeit in der Schule anrücken, dann wurde Silber geputzt, mit der Hand gestopft und Wäsche gewaschen. Hauptthema beim Klassentreffen war jedoch die gemeinsame Berlinreise, die die Mädchen 1965 nach Berlin geführt hat.  

Beim neu gestalteten Verbindungsweg zwischen der Innenstadt und Famila wurde jetzt ein Hinweisschild aufgestellt. Vor allem auswärtige Marktbesucher und Urlauber werden dadurch auf die naheliegende Fußgängerzone hingewiesen. Außerdem können durch Wechselschilder Aktionstage und Feste im Stadtzentrum beworben werden. Fritz Schimmelpenning, stellvertretender Leiter der Stadtbetriebe, Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, Famila-Marktleiter Klaus Sander und Meike Knop von der Wirtschaftsförderung präsentierten jetzt einige Veranstaltungsschilder.

Am Sonntag wurde eine Bilderausstellung der Kreisvolkshochschule Friesland-Wittmund im Weltnaturerbe-Portal eröffnet. Erstmals wird diese jährliche Ausstellung in dem Neubau direkt am Strand gezeigt. Bereits zum 35. Mal bat Dozentin Irmgard Kung jeden ihrer Schüler um ein Werk seiner Wahl für diese Ausstellung. So sind noch bis zum 22. Mai täglich von 9 bis 19 Uhr 90 Werke in unterschiedlichen Arbeitstechniken zu sehen. Bürgermeister Gerd-Christian Wagner befand, dass das Weltnaturerbe-Portal einen wunderschönen Rahmen für diese Ausstellung bietet, und er erzählte, dass er sich vor fünf Jahren in ein Bild der damaligen Ausstellung verliebt hatte und dieses heute sein Arbeitszimmer schmückt. „Heute habe ich mich wieder verliebt, liebe Frau Kung, darüber werden wir noch reden“, sagte er. Michael Hellbusch von der Kreisvolkshochschule freute sich, dass die Ausstellung immer bunter wird, und nun auch der Ausstellungsraum viel heller geworden ist. Es sind Werke von Anfängern und Fortgeschrittenen aller Altersstufen zu sehen. „Wenn das eine oder andere Bild nicht ganz gelungen zu sein scheint, denken Sie bitte an die erst kurze Ausbildungszeit, schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, meinte Irmgard Kung zu den zahlreichen Eröffnungsgästen. Die Kursteilnehmer beschäftigten sich mit aktuellen Themen, Phantasieprojekten und realistischen Objekten, die als Originale in Dangast zu sehen sind. Ausgestellt sind unter anderem „Abendstimmung“ von Heide Janßen, „Heimkehr“ von Monika Buhl, „Meeresrauschen“ von Gabi Thormählen und „Hühnermorgen“ von Wera Wecker. Die Ausstellungseröffnung wurde von der Bigband des Gymnasiums, der „Lothar-Meyer-Confusion“, musikalisch umrahmt.

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Erfolgreich waren die Vareler Taubenzüchter am Wochenende. Der erste Brieftaubenpreisflug dieses Jahres für Alttauben der Reisevereinigung Wilhelmshaven/Friesland fand ab Doentichem (Niederlande) statt. Am Saisonstart waren 1031 Tauben beteiligt. Nach zweieinhalb Stunden Flugdauer, erreichten die Tauben ihre Schläge. Die Vareler Züchter begannen mit den Plätzen 10, Carsten Ebeling, 11, Erwin Hurling, und 48, Horst Kreuzer. Einen sehr guten Saisonstart mit ihren Tauben hatten Helmut Helmke (25 Tauben, 18 Preise), Carsten Ebeling (63 Tauben, 32 Preise) und Müller (22 Tauben, 11 Preise). Am Wochenende erfolgt der Auflass ab Weert in den Niederlanden.

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