Zetel „Ich habe einige Felle eingetauscht und hier Kost und Logis erhalten“, scherzte Peter Mildner aus Stade, der am Samstag als Trapper den „Tag der offenen Tür“ in der Westernstadt „Cheyenne“ an der Kielstraat besuchte. Was ein bisschen wie Fasching klingt, hat einen handfesten Hintergrund. 1997 gründete Horst Honermann den Westernverein. Seitdem bauen die Hobbyisten an ihrer Westernstadt. Heute ist alles vorhanden, was auch aus Westernfilmen bekannt ist, natürlich auch ein Gefängnis, eine Bank und sogar ein Fort.

„Wir machen hier kein Museum, sondern stellen das Leben so dar, wie es sich einst abgespielt hat“, sagt Honermann. Nach 22 Jahren gab er den Vereinsvorsitz im Frühjahr in jüngere Hände, Vorsitzender ist jetzt Hans-Joachim Radewald und sein Stellvertreter ist Harm Hinrichs. Zu ihren ersten Aktionen zählte die Sanierung des Bankgebäudes und demnächst erhält das Gelände neue Tore. Außerdem steht die Baumpflege auf dem weitläufigen Gelände an.

„Der Naturschutz liegt uns sehr am Herzen, wir wollen hier ein Heim für Mensch und Tier schaffen“, sagte Hinrichs. Die Vereinsmitglieder eint ihre Faszination für die Pionierzeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. So konnten die Besucher der Westernstadt am Samstag eine kleine Zeitreise in die Jahre 1830 bis 1875 unternehmen. Zwischen all den Cowboys, Marshalls, Rangers, Händlern, Trappern, Ladies, Pionierfrauen und Soldaten fühlten sich die Besucher schnell in eine andere Zeit versetzt. Kinder konnten wie ein Cowboy auf einem Pony reiten oder sich wie ein Indianer anmalen lassen.

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Laut ging es beim einer Gefechtsdarstellung zu. Der Eisenbahnmitarbeiter Peter Schlumpensen aus Wilhelmshaven feuerte mit seiner Mannschaft einige Kanonenschüsse ab. „Das sieht aus wie ein Geschütz, wird aber heute offiziell als Gerät zur Lärmerzeugung bezeichnet“, erläuterte er.

An diesem Leben erfreuten sich die zahlreichen Besucher und kamen mit den Einwohnern von „Cheyenne“ ins Gespräch. Viele Fachsimpeleien über die „gute alte Zeit“, die vorgeführten Kämpfe zwischen Nord- und Südstaatlern, der Tumult im Saloon, und vieles mehr sorgten für gute Laune.


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