Zetel Der Flüchtlingsstrom nach dem Zweiten Weltkrieg hatte viele heimatvertriebene Katholiken in die Zeteler Diaspora getragen. 1958 wurden für sie daher die Herz-Jesu-Kirche und ein eigenes Pfarrhaus errichtet. Nach zeitweiliger Zugehörigkeit zu den Pfarreien Bockhorn und Schortens gehört Zetel seit 2007 erneut zur Kirchengemeinde St. Bonifatius Varel. Jetzt feierte die Gemeinde mit Pfarrer Manfred Janßen in der kleinen Filialkirche einen Festgottesdienst zum 60. Kirchweihjubiläum.

Als Hauptzelebrant hatte Janßen Weihbischof Wilfried Theising eingeladen. „Ich freue mich sehr über Deine kurzfristige Zusage“, begrüßte ihn Janßen in der voll besetzten Kirche. Das zeige, dass sich der Weihbischof auch um kleinere Schafe seiner Herde kümmere, sagte Janßen mit Blick auf die Diasporasituation seiner Gemeinde.

Die Kirche in Zetel sei damals nicht nur ein Dach und ein beheizter Raum für Gottesdienste gewesen, sondern vor allem ein Raum, in dem sich die Gemeinde versammeln und unterstützen konnte. „Wir brauchen diese Räume zur Begegnung mit Gott“, sagte Theising.

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Glück- und Segenwünsche überbrachten beim Sektempfang im Pfarrheim auch der evangelische Kreispfarrer Christian Scheuer, die evangelische Pastorin Sabine Indorf, Bürgermeister Heiner Lauxtermann und der ehemalige evangelische Pastor Andreas Kahnt. Sie betonten die Wichtigkeit gelebter Ökumene. Belege aus ihrer Biografie brachten die Redner mit. So erzählte Pfarrerin Indorf, dass sie in einer katholischen Kirche konfirmiert worden sei. Bürgermeister Lauxtermann stammt aus einem ökumenischen Elternhaus, und auch Pfarrer Janßen verriet, dass er in einer evangelischen Kirche getauft worden sei.

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