Betrifft: Fotos am Sarg nicht erlaubt (NWZ vom 9., 13. und 14. Mai)

Warum werden die Kirchen denn in letzter Zeit immer leerer und nicht voller? Die werten Herren von der Kirchengemeinde kommen auch nicht auf die Idee, daß das mal an ihnen liegen könnte, oder? Was vor 20 Jahren paßte, muß auch heute noch passen, oder wie war das? Also ich finde die Vorstellungen in Bezug auf einen Trauergottesdienst von Lore Hilbers zehnmal menschlicher und ansprechender als so ein total stiller Raum. (...) Stimmungsvoll eingesetzte Musik schlägt Brücken und führt die Trauergemeinde in meinen Augen nur zusammen. (...) Letztlich findet eine Beerdigung doch ausschließlich statt, um sich von dem Verstorbenen zu verabschieden und ihn Gott zu übergeben, warum darf dann aber sein Bild nicht gezeigt werden und an wichtige Stationen in seinem Leben erinnert werden, auch mittels visueller Mittel?

Bei den Kommentaren von der Kirche wird Gott wichtiger eingestuft als die Trauergemeinde und der Verstorbene. Gott ist auch wichtig, aber wichtiger als der Verstorbene und die Angehörigen?

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Wenn hochrangige Persönlichkeiten beerdigt werden, und es kommen Bilder davon im Fernsehen, dann stehen in der Regel immer Bilder der Verstorbenen im Rahmen mit schwarzem Band vor dem Sarg! Ich glaube die Gemeinde und/oder andere Bestatter sind nur eifersüchtig/neidisch oder was auch immer, weil Lore Hilbers so tolle Ideen hat, und wollen ihr die Sache vermiesen, so sehe ich das (...)

Sandra Brandt

26197 Großenkneten

Für den Ablauf der Bestattung meines Vaters und auch meiner Mutter wurden mir damals seitens Frau Hilbers Vorschläge gemacht, die ich dankbar angenommen habe. Alle Beteiligten waren von der sehr dezent gehaltenen musikalischen Untermalung sehr angetan. Warum können persönliche Dinge, die dem Verstorbenen in seinem Leben von großer Bedeutung waren, nicht inmitten von Kränzen und Kerzen gezeigt werden, anstatt diese Gegenstände – was für mich gesehen sehr traurig wäre – gleich nach dem Ableben in alle Richtungen enteilen zu lassen.

Walter Sielemann

Zetel

Ihr Artikel über die engagierte Bestatterin Lore Hilbers hat mich sehr aufgeregt. Der Pastor hat zwar Hausrecht in der Kirche, sollte aber so viel Taktgefühl aufbringen, den Angehörigen eine Trauerfeier zu gestatten, sowohl die geliebte, ruhige Musik des Verstorbenen als auch Foto und persönliche Gegenstände zulassen. In unserer Kirche in Rastede ist dies alles gestattet. Die Trauerfeiern werden auch von Chören mit geistlichen oder weltlichen Liedern abgerundet. Unsere Pastore halten ergreifende Reden und sind für „schmückendes Beiwerk“ jederzeit offen und dankbar. Ich bin empört über das diktatorische, engstirnige Verhalten des Pastors und des Gemeindekirchenrates. Im übrigen ist jede Beerdigung eine Dienstleistung, die sich die Kirche gut bezahlen läßt.

Wolf Hucke

Rastede

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