SCHOOST Für Pensionsbesitzer Hans (Frank Bretting) ist das Stück „Muscheldiekuschel“ der Theatergruppe Schoost fast schon in der ersten Szene vorbei. Mit dem Strick um den Hals will er dem wirtschaftlichen Elend um seine Pension ein Ende setzen. Glücklicherweise bringt sein Freund und Bürgermeister Gustav (Horst Villmow) ihn mit einer brillanten Geschäftsidee ins Leben zurück.

Mit „betreutem Wohnen“ für Senioren und einem Kuschelbereich für intime Stunden soll der marode Laden wieder in Schwung gebracht werden. Dank Internet findet sich auch schnell eine bunte Gesellschaft von Kunden ein, darunter Balduin (Ben Hakvoort) und seine Frau Monika (Katrin Anske-Bernotat).

Schäferstündchen

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Den Kuschelbereich hat gleich Bürgermeister Gustav mit seiner Geliebten Nina (Andrea Wolken) reserviert. Was er nicht weiß: Auch seine Frau Erika (Cordula Staak) hat mit ihrem Liebhaber Arnold (Ingo Oltmanns) ein Schäferstündchen gebucht. Allein das hätte gereicht – doch die beiden Hausangestellten, die naiv-pfiffige Aische (Anke Heller) und die professionelle Kuschlerin Chantal (Lukas Jimeno-Hoffmann), setzen dem sich entwickelnden Chaos noch ein komödiantisches Sahnhäubchen auf. Das turbulente Durcheinander der Paare im „Muscheldiekuschel“ nimmt seinen schicksalhaften Lauf.

Herrlich komische Szenen entwickeln sich z. B., wenn Gustavs Geliebte von ihrem zärtlichen, aufmerksamen Liebhaber erzählt, Gustavs Frau dagegen ihren Gatten als Macho-Scheusal beschreibt – und beide nicht wissen, dass sie von ein- und demselben Mann sprechen. Urkomisch ist auch, wie der erotisch auf Attacke getrimmte General a. D. Pfeiffer (Reiner Altemöller) jedem Weiberrock hinterher rennt.

Lob für Darsteller

Besonderes Lob gebührt dem Darsteller der Chantal und der Souffleuse Alma Wilken: Vier Tage vor der Premiere musste Lukas Jimeno-Hoffmann für eine Mitspielerin einspringen. Da ist man dann nicht in allen Situationen textsicher und so nahm das begeisterte Publikum seine kleinen Dialoge mit der Souffleuse als Teil der komödiantischen Handlung: Allerfeinstes Dorftheater, getragen von einer mit großer Begeisterung spielenden Laien-Gruppe.

Acht Aufführungen hat Regisseurin Cordula Staak angesetzt, alle Karten waren schon am Tag der Premiere ausverkauft. Vielleicht gibt es noch Restkarten und Rückläufe unter Tel. 04461/84560 (Familie Wilken).

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