DANGAST Erleichterung bei Regisseur Frank Düwel und Produktionsleiter Iko Chmielewski. Die Regenwolken am Premierentag hatten sich aufgelöst, am Abend kam sogar die Sonne hervor und „inszenierte“ ein wenig mit bei der Premiere des Freilichttheaters „Der Schimmelreiter“. Das ist der Reiz einer Aufführung unter freiem Himmel: Die Stimmung auf der Bühne erhält eine Entsprechung am teils wolkigen Himmel über dem sattgrünen Seedeich.

So erlebten die 1700 Besucher der Premierenvorstellung, wie der Trauerzug für den verstorbenen Deichgrafen von links und rechts die Bühne erreicht – und als hätte Regisseur Düwel es bestellt, lugte in genau jenem Moment die Sonne durch den zuvor verhangenen Himmel.

Es ist in dem Stück der Zeitpunkt, da Hauke Haien Deichgraf wird und Pastor Onken (Wilhelm Wilken) ein Gebet sprechen will. Wieder lugt von Westen die Sonne und erstrahlt die Bühne, als hätte man sie dafür eingeplant.

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Regisseur Frank Düwel zeigte sich nach der Premiere erleichtert. „Ich bin sehr zufrieden. Ich bin sehr, sehr glücklich mit den Menschen, die das hier ermöglicht haben. Es sind tolle Spieler, die haben sich so reingearbeitet in den Stoff, die letzten Tage noch durch den Regen. Es ist aufgegangen und macht uns große Freude. Wir freuen uns, es den Menschen weiter zeigen zu können.“

Das mit dem Zeigen wird zumindest für die schwierig, die noch keine Eintrittskarte haben. Denn mehr als 18 000 der 23 000 Eintrittskarten sind schon verkauft. Freie Plätze gibt es erst für die Aufführungen am 23. und 24. August. Alle drei Aufführungen bis dahin sind komplett ausverkauft, berichtete am Sonntag ein hörbar erleichterter Produktionsleiter Iko Chmielewski. Nach der stimmungsvollen Premiere „hätte es besser gar nicht sein können“, sagte Chmielewski. Er dankte den zahlreichen Helfern von Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und Freiwilliger Feuerwehr, die neben der Schar von Bühnenhelfern und Schauspielern für das Gelingen beigetragen haben. „Man merkt, dass das nicht das erste Theaterstück war“, erinnert Chmielewski an die drei Vorgängerstücke in Dangast („Schimmelreiter“, „Deicher“ und „Edo Wiemken“). Die Kartennachfrage sei wesentlich größer als bei Edo Wiemken gewesen. Gefreut habe er sich, dass wieder Schulklassen sich das Stück anschauen. Karten gibt es in allen NWZ -Geschäftsstellen und bei Nordwest-Ticket.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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