Gödens Zweimal macht im Juli der Musikalische Sommer Ostfriesland Station auf Schloss Gödens: Am Montag, 17. Juli, spielen ab 20 Uhr Trompeter Simon Höfele und Pianist Frank Duprée „Von Ost nach West: Eine Weltreise“. Am Freitag, 28. Juli, beginnt um 20 Uhr das Konzert „Unerhörtes“ mit Franziska König und Koji Morishita (Geige), Igor Michalski (Viola), Katharina Schmitt (Cello) sowie Yoko Kawabata und Iwan König am Klavier.

Karten

Karten für die Konzerte von Simon Höfele und Frank Dupree „Eine Weltreise“ am 17. Juli sowie für das Schlosskonzert „Unerhörtes“ am 28. Juli auf Schloss Gödens kosten in der 2. Kategorie 27,50 Euro, für Kinder/Jugendliche 13,75 Euro.

Es sind noch wenige Restplätze für beide Konzerte erhältlich:

Mehr Infos und Karten unter musikalischersommer.com

Für beide Konzerte gibt es noch wenige Restkarten.

Trompeter Simon Höfele hat mit seinen 22 Jahren sein Debüt mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Semyon Bychkov gegeben, mit dem Shanghai Philharmonic, dem Mahler Chamber Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen gespielt und 2016 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs gewonnen. Im international gefragten Pianisten Frank Dupree hat er einen kongenialen Duopartner, mit dem zusammen er unter anderem von Vassily Brandt das Konzertstück Nr. 2 Es-Dur op. 12 spielt, außerdem George Enescus „Légende“ und Claude Debussys „La Cathédrale engloutie“.

Vor dem Konzert gibt es eine Führung mit Ingeborg Nöldeke durch den 12 Hektar großen Schlosspark von Gödens. Start ist um 18 Uhr.

Auch vor dem Konzert „Unerhörtes“ am 28. Juli gibt es einen geführten Spaziergang: Beim Rundgang durch Neustadtgödens erfahren die Konzertbesucher einiges aus der Geschichte des im 16. Jahrhundert gegründeten Sielorts, der geprägt war von religiöser Toleranz. Beginn der Führung ist um 18 Uhr am Landrichterhaus, Brückstraße 19.

Im Konzert sind dann Antonín Dvoráks Romanze Nr. 1 aus „4 Romantische Stücke“ op.75, Gabriel Faurés Romanze op. 28, Ludwig van Beethovens Streichquartett cis-Moll, op. 131 und Richard Strauss’ Violinsonate Es-Dur, op. 18, zu hören.

Beethovens 1826 komponiertes vorletztes Streichquartett – von Robert Schumann als eine „Kostbarkeit erster Größe“ bezeichnet – überstieg seinerzeit allein schon in der Folge von sieben pausenlos gespielten Sätzen alles bisher Bekannte. Die abrupten Wechsel von Stimmungen und Satzformen waren für Beethovens Zeitgenossen absolut „unerhört”, faszinierend und auch verstörend.

In der Violinsonate des jungen Richard Strauss klingt schon deutlich die süffige Tonsprache des großen Opernkomponisten an, der er einmal werden sollte. Das dreisätzige Klanggemälde verdankt seinen Zauber vermutlich auch der Tatsache, dass Strauss zur Zeit der Entstehung heftigst für seine spätere Gattin Pauline entflammt war.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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