SCHOOST Etwas beengt, aber urgemütlich wie in Omas guter Stube, dazu Laiendarsteller in großartiger Spiellaune und eine Komödie, die kräftig an den Lachmuskeln zerrt und in der kleine Pannen für zusätzliche Heiterkeit sorgen: Mit ihrem neuen Schwank „Ein besonders warmer Tag“ hat die Theatergruppe Schoost am Wochenende bei der Premiere und zwei weiteren Vorstellungen in der „Waldschänke“ von Hella Heiken für allerbeste Unterhaltung gesorgt und reichlich Applaus geerntet.

Schwer zu sagen, wer in diesem gefühlsechten Schwank mit zartrosa Anstrich eigentlich die Hauptrolle spielt: Die Hofbesitzerin Alwine (Cordula Staack), die zu Geld gekommen ist und glaubt, sie gehöre nun zur Haute-Volée und ständig Fremdwörter und Redewendungen durcheinander bringt. Oder ihr Sohn Enno (Thomas Staack), der nach einem Reitunfall plötzlich ganz schön in Schwulitäten gerät. Große Sympathien – zumindest die des Publikums – fliegen auch der resoluten Krankenschwester Rosa (Hannelore Schmollmann) zu, die den gehandicapten Enno mit ganz eigenen Methoden kurieren will. Dann ist da noch der zum Butler aufgestiegene und großherzige Knecht Hinnerk (Frank Bretting), das naive Zimmermädchen Lisa (Nicole Even-Tykiel), Ennos liebestoller Freund und Hausarzt Alf (Reiner Altemöller), ein verarmter Baron (Marcus Körtge) und ein(e) gewisse Kathi/Siggi (Andra Wolken), die sich als männlicher Gesellschafter ausgibt und in Enno Gefühle weckt, die er noch gar nicht kannte. Dass auch

Hinnerk große Zuneigung für Enno spürt, hat allerdings ganz andere Gründe . . .

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Ein herrlich überkandideltes Stück, weniger tuntig als man glauben mag und wärmstens zu empfehlen: Weitere Aufführungen gibt es täglich vom 3. bis zum 5. April um 20 Uhr in der Waldschänke. Die Sonntagsaufführung mit Kaffeetafel am 6. April beginnt um 16 Uhr.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von fünf Euro im Vorverkauf bei Alma Wilken in Schoost unter Tel. 04461/84 560.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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