Wangerooge Wangerooges Gemeinderat plant beim Betrieb des Kindergartens mehrgleisig: „Wir wissen, dass wir unter Zeitdruck stehen und dass alles vernünftig geregelt werden muss“, sagte Ratsvorsitzende Bärbel Herfel (CDU).

Schon lange Sorgenkind

Wie berichtet, hat die ev. Kirchengemeinde die Trägerschaft des Kindergartens zum 31. Juli gekündigt. Der Kindergarten war schon länger Sorgenkind – unter anderem, weil das Gebäude sanierungsbedürftig ist und auch den Anforderungen nicht mehr entspricht.

Die Sanierung des alten Kindergartens an der Jadestraße würde nach ersten Schätzungen bis zu 680 000 Euro kosten. Deshalb ist ein kompletter Neubau eine Option.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Der Rat hat nun die Verwaltung beauftragt,

 mit dem Landkeris Friesland und dem DRK ein Konzept für den Betrieb des Kindergartens ab 1. August auf dem Gelände des DRK-Kurheims „Villa Kunterbunt“ an der Siedlerstraße zu erarbeiten. Dort müsste noch ein Gebäude mit Mitarbeiterwohnungen gebaut werden.

 mit der ev. Kirchengemeinde Wangerooge über eine weitere Nutzung der Räume, den Kauf des Gebäudes und Erbpacht fürs Grundstücks zu verhandeln

  alternativ andere Unterbringungsmöglichkeiten bis zur Inbetriebnahme eines neuen Gebäudes zu suchen.

 die Trägerschaft für den Kindergarten mit dem DRK zu verhandeln

 und mit dem Landesjugendamt eine Regelung zur Betriebserlaubnis im alten Kindergartengebäude zu vereinbaren.

Darüber hinaus hat der Rat beschlossen, die Bauarbeiten am Deichschart in Harlesiel mit 50 000 Euro zu unterstützen. Denn: Das Deichschart in Harlesiel soll geschlossen werden.

Deichschart geschlossen

Stattdessen wird der Verkehr zum Osthafen in Harlesiel, in dem die Schiffe nach Wangerooge abfahren, über eine Straße über den Deich geführt. Nur so kann man dann künftig zum Hafen Harlesiel gelangen.

Schon seit Jahren ist unklar, wie es mit dem Deichschart weitergeht. Im Rahmen der Erhöhung des Elisabethgrodendeichs von Schillig bis Harlesiel hat der III. Oldenburgische Deichband den Bau bis zum Hafen abgeschlossen. Eine Sicherheitslücke: das Deichschart.

Drei Jahre lang wurde überlegt und diskutiert, wie mit dem Deichschart umzugehen ist, ob eine Straße über den Deich gebaut wird – und wenn ja, wer Träger wird und sich an den Kosten beteiligt.

Nun hat der Hafenzweckverband entschieden, die Trägerschaft zu übernehmen. Und das heißt: Auch Wangerooge ist zuständig, denn die Insel ist neben Wangerland und Stadt Wittmund sowie den Landkreisen Friesland und Wittmund und der der Sielacht Mitglied im Zweckverband.

UMFRAGE
Machen Sie mit beim großen Friesland-Check. Was gefällt Ihnen an Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie Verbesserungspotential?

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.