BOCKHORN BOCKHORN - Ingrid Grübnau, die Leiterin der Bücherei der Gemeinde Bockhorn, freute sich sehr über das große Interesse an der Autorenlesung am Mittwochabend in ihrer Einrichtung. Unter den rund 40 Zuhörern begrüßte sie auch die stellvertretende Bürgermeisterin von Bockhorn, Christa Hoppenheit, und vor allem die Frauenbeauftragte der Gemeinde, Gisela Schweers-Steindor, die die Aktion maßgeblich unterstützt hatte. Im Gegenzug sprach im Namen der acht Autoren Martina Schikora ihren Dank aus: „Ingrid Grübnau und Gisela Schweers-Steindor haben keine Mühen gescheut, um diese Lesung zu ermöglichen.“

Harmonische Stimmung also in der Bücherei, nichts Selbstverständliches, wenn Büchermenschen aufeinander stoßen. Monika Maleck, Florist-Meisterin aus Bockhorn, machte den Auftakt mit ihrer „Baumgeschichte“, der einfühlsamen Erzählung einer Eiche, die aus ihrer gewohnten Pflanzung herausgerissen wird, ihr nahendes Ende wähnt und dann doch ein sicheres Gedeihen findet. Silke Herbst, Steuerfachangestellte ebenfalls aus Bockhorn, folgte mit ihrer „Wundersamen Allergie“, einer wahren Geschichte, wie Mentorin Anja Westermann-Taddigs im Zuhörerraum flüsterte, mit einer überraschenden Pointe.

Die zeichnet auch die Geschichte „Rauchen tötet“ von Bettina Stevens aus, Kriminalbeamtin aus Jade. Spannend und sehr lebendig erzählt, wirkt die kleine Novelle besonders durch ihren konstruktiven Aufbau. Beinahe schon dramatisch zu nennen ist die Erzählung „Die Silberhochzeit“ von Ina Hensiek, Kinderkrankenschwester aus Altjührden. Wieder eine wahre Geschichte, wie Anja Westermann-Taddigs wusste, kaum zu glauben und umso schlimmer. Für die erkrankte Jutta Welchert las Monika Maleck deren Gedicht „Mümmelmann“ vor, mit hohem Wiedererkennungswert für alle Tierfreunde. Ein ganz anderes Genre vertrat die jüngste im Autorenteam, Maren Spille, angehende Physiotherapeutin aus Zetel. Sie schreibt Märchen in bester Tradition wie „Ein Zwerg in Nöten“, allegorische Phantasien um Elfen und Könige.

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Als kauzig und knorrig, voller Humor, so wurde der einzige Mann in der Runde, Ulrich Ohlmeyer, von Martina Schikora vorgestellt, und so ist auch seine Erzählung „Mathematik für Ingenieure“, deren witzartiges Ende hier nicht verraten werden soll. Martina Schikora selbst trug ihre Geschichte „Das heiße Ohr“ vor. Die in Bockhorn lebende Heidelbergerin bezeichnet Schreiben als ihre Passion, und sie brachte an diesem Abend sogar etwas erotische Atmosphäre in die Lesung hinein. Ob Pointen oder Stimmungen, das Nachlesen lohnt sich.

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