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Varel Weil es in den meisten Orten keine Discothek (mehr) gibt, fährt man mit dem Discobus, der Nachteule, oder Plattdeutsch „Nachtuhl“. Da wird über erste Lieben, Eifersucht, Frust, Freundschaft und Probleme mit den Eltern gesprochen. Das ist Thema des Stücks „De Nachtuhl“, das von den Mitgliedern der Theatergruppe „De Plietschen“ zur plattdeutschen Woche aufgeführt wird.

Plattdüütsch WeeK

Sonnabend, 27. September: In Neuenburg im Vereenshuus, Urwaldstraße 37 ab 15 Uhr: ­Plattdüütsch-Namiddag mit unterhaltsamen Programm wie Tanz (Danz­müüs Varel) und Gesang von Kindergartenchor und Grundschulen, Theaterstücken der Plattdeutsch-AG Grundschule Neuenburg, plattdeutsche Gedichte; Eröffnung Landrat Sven Ambrosy

Dienstag, 30. September: Im Schulmuseum Bohlenbergerfeld um 19 Uhr: amüsante plattdeutsche Sketche der Gemeinde Zetel

Mittwoch, 1. Oktober: In der Bücherei Bockhorn (Kirchstraße 9) ab 15 Uhr: Plattdüütsch-Klöönsnack mit reichlich Musik sowie Kaffee und Kuchen. Helga Wegener lädt herzlich zu der Veranstaltung ein. Im Schulmuseum Bohlenbergerfeld ab 16 Uhr: Einführung ins Plattdeutsche mit Hans Bitter unter dem Motto „Böker rut – Platt snackt de Snuut“.

Donnerstag, 2. Oktober: Im Waisenhaus Varel, Waisenhausstraße, ab 20 Uhr: Quizrunde „Dat Schienfatt van Freesland“, veranstaltet vom „Spieker“ mit Rita Kropp

Freitag, 3. Oktober: Im Tivoli Varel um 20 Uhr: Premiere von „Fro Pieper lävt gefährlich“, Krimikomödie der Niederdeutschen Bühne Varel

Sonnabend und Sonntag, 4. und 5. Oktober: Im Jugendzentrum der Weberei Varel um 18 Uhr: Theaterstück „De Nachtuhl“ der Jugendgruppe „De Plietschen“ von der Niederdeutschen Bühne Varel

Am Freitag war wieder Probentermin in der Weberei, denn die Premiere in Varel steht unmittelbar bevor: Sonnabend, 4. Oktober, wird das Stück „De Nachtuhl“ im Jugend- und Vereinshaus „Weberei“, Oldenburger Straße 21, aufgeführt (18 Uhr). Eine zweite Aufführung folgt am Sonntag, 5. Oktober, ebenfalls 18 Uhr in der „Weberei“.

Das Stück ist von den Jugendlichen selbst entwickelt worden. Aktueller Anlass war die Einstellung des Streckenabschnitts Varel-Zetel des Discobusses aus wirtschaftlichen Gründen. „Aus diesem, für unsere Jugendlichen schrecklichen Anlass heraus, hat sich unser Stück entwickelt. Wie sollen wir jetzt zur Disco kommen?“, heißt es in der Ankündigung.

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Seit 2010

Regie führt Meike Löffel, Regieassistentin ist Monika Schulz, die mit ihrem Mann Michael auch für Kostüme und Requisiten sorgt. Als Plattdeutschpatin für die Jugendlichen fungiert Hella Ehmen. Weitere Funktionen hinter den Kulissen übernehmen Helga von Eßen und Nicole Beyer (Maske), Arne Laßen und Tammo Padeken (Technik), Rieka Hinrichs und Larissa Schumacher (Umbau).

Die Jugendgruppe „De Plietschen“ gibt es seit 2010 bei der Niederdeutschen Bühne Varel. Kinder ab zwölf Jahren und Jugendliche sowie junge Erwachsene bis 22 Jahren wirken mit. Bühnengeschäftsführer Harald Kaminski freut sich, dass die „Plietschen“ ein Stück entwickelt und zur Bühnenreife gebracht haben, ein „Theaterstück von Jugendlichen für Jugendliche“, so Kaminski.

Zweites Stück

Im aktuellen Stück wirken mit Pierre Wolf, Emma Susan Proll, Julia Behrens, La Butt, Neele Theilen, Gesche Rübesamen, Juliane Eberhardt, Fynn Haase, Eske Eilts, Mara Knoth, Anna Weber, Vanessa Künz, Anna Wilmann, Caroline Theilen, Sophia Künz, Felix Schulz und Alissa Semmler.

Vor zwei Jahren hatte Meike Löffel mit den „Plietschen“ das Stück „Friedrichstraße 30“ entwickelt und mit großem Erfolg zur Aufführung gebracht. Jugendliche aus dem Bühnen-Nachwuchs haben auch schon in den Inszenierungen der Niederdeutschen Bühne mitgewirkt, so in „De Speeldöös“, „Ik söök een Mann, de nich kann“ oder „Bliev doch noch to’n Fröhstück“ (2013).

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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