NEUENBURG NEUENBURG - Egari“ bedeutet „Genau Das“ und jenes hieß am Sonnabend im Vereenshuus Neuenburg einen Abend mit dem gleichnamigen achtköpfigen Ensemble aus Georgien. Im Rahmen der 10. Neuenburger Gitarrentage zeigte sich für dieses Konzert großes Interesse, so dass im Veranstaltungssaal sogar zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten. Rund 270 Besucher konnte Organisator Holger Harms-Batholdy zur „Kaukasischen Fiesta“ begrüßen. An diesem Abend zwischen Orient und Okzident kam nicht nur die Musik zum Zuge, denn für kulinarische Genüsse aus dem Kaukasus sorgte das Leseforum des Hausfrauenvereins „Friesische Wehde“.

Im Mittelpunkt stand ein Feuerwerk verschiedenster Musikrichtungen, die alle mit georgischer Folklore gefärbt wurden. Europäischer Ethno-Jazz verschmolz mit traditionellen Folkloreklängen. Archaische Instrumente umrahmten die klassische Gitarre von Zaza Miminoshvili, wagten aber auch, sich mit dem modernen Instrument zu messen.

Beeindruckend präsentierte sich hierbei das Frage-Antwort-Spiel zwischen der Gitarre und dem Panduri von Hvicha Hvitisiashvili, einem altertümlichen Saiteninstrument mit orientalischem Klang.

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Meisterlich wechselten sich die beiden Virtuosen ab und stachelten sich gegenseitig hoch. Die Sicherheit an ihrem Instrument und die Begeisterung für ihre Musik waren dabei allen Musikern deutlich ins Gesicht geschrieben. Alexander Hizanhishvili zeigte dieses auch durch den georgischen Tanz, den er zu einigen Liedern beitrug.

Den Tribut an Altmeister John McLaughlan spiegelte die Vielseitigkeit des Konzertes wieder. Mit einer Auswahl einiger seiner Stücke mischten die Musiker ein Medley ganz nach ihren Vorstellungen zusammen, eben mit georgischer Polyphonie. Spätestens da war jedem Zuhörer klar, dass das pathetische Flair östlicher Völker nur ein Vorurteil ist.

„Es handelt sich hier um die musikalische Elite Georgiens“, weiß Holger Harms-Batholdy, der das Ensemble Egari schon vor dem Konzert in den höchsten Tönen lobte. Durch die Initiative von Zaza Miminoshvili, Zurab J. Gagnidze und Mamuka Gaganidze, die unter dem Namen „The Shin“ zu Weltruhm gelangten, entstand das neue Projekt Egari mit weiteren fünf Musikern. Der Film „Wie Luft zum Atmen“ handelt von „The Shin“ und läuft derzeit in ausgewählten Kinos.

Begeistert zeigte sich das Publikum und forderte mehrere Zugaben dieser musikalischen Virtuosität. Und „Genau das“ bekamen die Besucher dieser „Kaukasischen Fiesta“ zu hören.

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