Varel Zweifellos zählt das Aris Quartett derzeit zu den gefragtesten jungen Streichquartetten. Musikkritiker sprechen von „makelloser Interpretation“, einer „Sternstunde der Kammermusik“ und sehen die vier Musiker schon „auf dem Weg in den Streichquartett-Olymp“.

Jetzt kommen die vier neuen Stars der Klassik-Szene auch nach Varel: In einem vom Verein für Kunst und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat veranstalteten Konzert sind sie an diesem Donnerstag, 16. Februar, um 20 Uhr in der Aula des Lothar-Meyer-Gymnasiums, Moltke­straße 11 in Varel, zu hören.

Das aus den Geigerinnen Anna Katharina Wildermuth und Noémi Zipperling, dem Bratschisten Caspar Vinzens und Lukas Sieber (Violoncello) bestehende Ensemble wurde vor knapp sieben Jahren in Frankfurt gegründet. Der Durchbruch gelang schon auf den ersten internationalen Wettbewerben durch gleich vier erste Preise – unter anderem beim Europäischen Kammermusikwettbewerb 2013 in Karlsruhe und zuletzt beim Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb 2016 in Weimar. Große Erfolge erzielte das Quartett im vergangenen Sommer zudem durch die Verleihung des mit 60 000 Euro dotierten Kammermusikpreises der Jürgen-Ponto- Stiftung.

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Die ersten CD-Einspielungen des Aris Quartetts mit Werken des 20. Jahrhunderts erschienen in den Jahren 2015 und 2016 und erhielten begeisterte Rezensionen in der Fachpresse.

Im Mittelpunkt des Konzerts in Varel stehen mit Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett d-Moll KV 421 aus dem Jahr 1783 und Franz Schuberts Quartett „Der Tod und das Mädchen“ (D 810), komponiert 1824, zwei bedeutende Werke der Klassik und Romantik.

Daneben interpretiert das Aris Quartett eine 1989 entstandene Komposition des Ungarn György Kurtág (*1926). Sie trägt den Titel „Officium breve“ und besteht aus 15 extrem kurzen Sätzen, die durch ein Höchstmaß an musikalischer Ausdruckskraft charakterisiert sind.

Für das Konzert findet kein Vorverkauf statt. Kuwi-Mitglieder haben freien Eintritt. Gäste sind herzlich willkommen.

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