Jever „Fenster zur Ewigkeit“ ist Titel der Ausstellung, die am Sonntag, 28. Juni, im Gottesdienst in der Stadtkirche Jever ab 10 Uhr eröffnet wird. Die Ikonenmalerin Gisela Wichern aus Sittensen stellt ihre Arbeiten aus.

Ikonen sind fremd und faszinierend zugleich und wollen mehr sein als reine Heiligenbilder. Die Ostkirche nennt Ikonen „Fenster zur Ewigkeit“, denn der Gläubige schaut durch die Ikone in Gottes unsichtbare Welt.

Die sehenswerte Ausstellung ist bis zum 18. September montags bis sonnabends von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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Der Gottesdienst mit Pastor Thorsten Harland in der Stadtkirche hat jedoch noch mehr zu bieten: Das Ensemble Friesland Concerto mit Christine Landschulz und Nikola Thier (Querflöten), Bettina Schinke (Violine), Susanne Müller (Viola), Angelika Pohl (Violoncello) und Gerd Pohl (Cembalo) spielt barocke Kammermusik von Johann Christoph Pez und Johann Christian Bach. Außerdem erklingen Werke von Johann Wilhelm Furchheim (1635 bis 1682), von dem Noten in der Bibliothek des Mariengymnasiums Jever wiederentdeckt wurden. Im musikalischen Mittelpunkt steht die „Sonata Sexta“ von Johann Wilhelm Furchheim. Furchheim wurde in Dresden geboren und wird als junger Instrumentistenknabe im Mitgliederverzeichnis der Kurfürstlichen Hofkapelle zu Dresden unter Heinrich Schütz genannt. Er war Violinist und Hoforganist und rückte dann bis zum Vizekapellmeister auf. In dieser Stellung hatte er Kirchen- und Tafelmusiken zu komponieren und zu leiten.

Von seinen Kompositionen ist allerdings nicht viel erhalten geblieben. Auch die Sammlung „Musicalische Taffel=Bedienung“ galt lange Zeit als verschollen. Das vermutlich letzte Exemplar liegt in der Bibliothek des Mariengymnasiums Jever. Es ist ein sehr früher Notendruck (1674) aus Dresden.

Die Notenschrift ist noch eine Vorstufe der heutigen Schreibweise und nicht leicht zu lesen. Der Musikverlag Conetto wird jetzt eine spielfähige neue Ausgabe herausbringen. Musiklehrer Gerd Pohl hatte sich wesentlich an der Übertragung der Noten beteiligt.

Das Friesland Concerto spielt aus einem Probedruck. Auf diese Weise kann im Gottesdienst nun schwungvolle und klangschöne Musik erklingen, die schon in Vergessenheit geraten war.

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