Schortens Neue Zeiten für das Schortenser Stadtarchiv: Die Sammlung von Dokumenten, Fotografien und Exponaten, die bisher an mehreren Stellen lagern und von der Stadt sowie dem Heimatverein Schortens und dem Chronikkreis Sillenstede separat geführt werden, sollen zusammengeführt werden. Vorerst einmal nur digital und später, wenn sich geeignete Räume finden, auch räumlich.

Das erst vor zehn Jahren aufgebaute Stadtarchiv im Rathaus, die deutlich älteren Sammlungen des Heimatvereins an der Jadestraße und des Chronikkreises im alten Sillensteder Rathaus werden nach und nach zum „Stadtarchiv 2.0“, so dass jeder auch zu Hause am Computer in Schortens’ Stadtgeschichte stöbern und forschen kann. Die entsprechende Vereinbarung zur ehrenamtlichen Pflege und Ausbau des Stadtarchivs haben jetzt Bürgermeister Gerhard Böhling, Doris Wolken vom Chronikkreis und Peter Homfeldt für den Heimatverein unterzeichnet.

Wie berichtet, hatte bisher der im vergangene Jahr verstorbene Martin Noormann das Stadtarchiv aufgebaut und betreut. Um die Kontinuität in der Pflege des Archivs zu gewährleisten, wird es sowohl im Heimatverein wie auch im Chronikkreis einen Verantwortlichen geben, erklärte Anja Müller von der Stadt Schortens. Die Hauptverantwortung für das Stadtarchiv liegt bei Ilse Detjen vom Heimatverein Schortens.

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Für Bürgermeister Gerhard Böhling ist die Vereinbarung „der Beginn einer tollen Zusammenarbeit über die Nutzung, die Pflege und den weiten Ausbau des Stadtarchivs.“ Homfeldt bezeichnete es als guten Zeitpunkt, um die Dinge zusammenzuführen, die ja auch zusammengehörten. Chronikkreis wie auch Heimatverein und damit die Stadt arbeiteten mit dem gleichen Archivprogramm. „Wir wollen ein lebendiges Archiv, auf das dann bald jeder Zugriff hat“, sagte Homfeldt.

Räumlich ändere sich für die Sillensteder erst einmal nichts. Sie nutzen weiterhin das Alte Rathaus für ihre Sammlung, weil dort auch regelmäßig Ausstellungen zur Dorfgeschichte zu sehen sind – so zum Beispiel ab Mai zur Geschichte des TuS Sillenstede, der nun 150 Jahre alt wird.

Die ehrenamtlichen Archivare hoffen außerdem, dass bei Vereins- oder Haushaltsauflösungen auch an sie gedacht wird und Dokumente nicht einfach entsorgt, sondern dem Archiv zugeführt werden könnten. „Es wäre schade, wenn etwa alte Fotos aus der Zeit der Olympia-Werke weggeworfen werden, nur weil die Kinder oder Enkel damit nichts anfangen können“, sagte Homfeldt.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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