Neuenburg Verborgen hinter einer hohen Hecke endet die weite friesische Landschaft, und der Besucher im Garten von Horst Schubert findet sich wieder in einer alpinen und exotischen Welt, in der jedes Detail stimmt. Seit Jahrzehnten arbeitet Horst Schubert, der 1976 in das Haus in der Siemsstraße eingezogen ist, an seinem japanischen Paradies.

Wie viel Arbeit in der asiatischen Landschaft steckt, kann der Besucher nur erahnen. Tonnenweise hat der heute 79-Jährige in den Anfangsjahren den Kalkknollenstein von der schwäbischen Alb und den Kalktuffstein aus Oberbayern angefahren: Mit einer Spitzhacke hat er die Brocken selbst aus den Felsen geschlagen und dann in seinem Auto nach Neuenburg gefahren.

Die Bergkiefern, die wachsen wie Bonsais, hat er über Jahrzehnte so bearbeitet, dass ihr Wuchs den strengen Kriterien eines Bonsais entspricht – mit Formschnitt hat das nichts zu tun.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Überall wachsen in der Felswand Edelweiß und Enzian, Moos und Nelken, fremde Steinbrechergewächse, zarte Blüten seltener Gewächse und Moosinseln. Wasser plätschert die Felsen herunter, Bambus und roter Fächerahorn prägen das Bild. „Hier blühen bald die kleinsten Raritäten der Welt aus den höchsten Bergen der Welt“, sagt er.

Jeden Tag arbeitet Horst Schubert im Garten, aber er und seine Frau Gerda genießen ihn auch. „Morgens frühstücken wir in der Pagode, wenn die Sonne hinein scheint. Gegen elf Uhr trinken wir dann unseren Cappuccino am Teich“, sagt Horst Schubert und zeigt auf eine andere Sitzecke, und dann quer durch den Garten: „Nachmittags trinken wir Tee in der Tee-Ecke“ – die ist hinter dem Torbogen. „Es ist ein kleiner Garten, aber man hat aus jedem Winkel einen anderen Blick“, sagt Horst Schubert.

Jeder kann den Garten nach Vereinbarung mit Horst Schubert unter Tel. 04452/555 besichtigen.

Sandra Binkenstein Redakteurin / Redaktion Varel
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.