Varel /Zetel Während Aljoscha Raschke noch die letzten Kabel für die große Premiere im Zeli Zetel zieht, kommen die ersten Gäste und es werden mehr und mehr. Bis der Kinoliebhaber und Abiturent sagt: „Mehr geht nicht, wir zeigen den Film zweimal.“ Großen Zuspruch erlebte der Film „Geiht nicht – gifft’t nich“ bei seiner Premiere. Es handelt sich dabei um ein inklusives Filmexperiment der Journalistin und Moderatorin Carola Schede mit Beschäftigten der GPS-Werkstatt Jeringhave. Thema ist die Kraft der Träume. Die Mitarbeiter der Werkstatt zeigen in dem Film, wovon sie träumen.

„Moin“ sagt Frieslands Landrat Sven Ambrosy zur Begrüßung und liefert gleich die Verortung: Dieses Filmprojekt der GPS ist ein durch und durch friesisches Projekt. Friesland ist eine vom Land Niedersachsen geförderte Modellregion für Inklusion; die Fördermittel haben diesen Film möglich gemacht.

Heike Sander, Geschäftsführerin der Werkstatt Jeringhave, wusste sofort, was sie mit ihren Leuten gerne mal machen würde: „Film – das hatten wir noch nie.“ Ein Darsteller wollte gerne mal Bürgermeister sein. „,Alles klar, kommt“’, lautete die prompte Antwort aller drei Bürgermeister“, freut sich Heike Sander. Auch Moorschäfer Peter Schein habe sofort zugesagt. 

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In einem Prolog werden die Darsteller vorgestellt. „Ich möchte gerne James Bond sein“ stellt sich darin Andree vor, „der ist so cool und hat tolle Autos“. Alles Vorgaben für Carola Schede, die aus den Träumen der elf Schauspieler das Drehbuch geschrieben hat. „Sie tragen diesen Film, was ihn so besonders macht“, sagt Carola Schede. In diesem von der Oldenburger Mediengestalterin Isabelle Andressen geschnittenen und mit Musik von Manuel Bunger unterlegten Film sind die Darsteller aus der Werkstatt Jeringhave nicht nur dabei – sie sind der Film, sagt sie.

Drei Kameras waren vor Ort im Einsatz, gedreht wurde ohne feste Dialoge, alles spontan aus der Situation heraus. Die Schauspieler würden am liebsten sofort wieder mit ihrem Team einen Film starten: „Es war so schön mit euch“, sagt Sina Teich, die im Film eine ganz große Rolle hatte.

Auf dem Schiff von Kapitän Anton Tapken findet die Geschichte ihren großen Höhepunkt. „Es konnte nur bei ihm sein“, so Filmemacherin Carola Schede, „er symbolisiert Friesland als unsere Heimat wie kein anderer“.

„Danke“ sagte Carola Schede allen und hatte ihrem Team noch T-Shirts mitgebracht hat. Natürlich mit dem Aufdruck: Geiht nich, giff’t nicht“. Für die Schauspieler und Schauspielerinnen gab es rote Rosen und vor allem ganz viel Applaus.

Das Zeli zeigt „Geiht nich giff’t nich“ noch zweimal: am Mittwoch, 21. November, und Dienstag, 27. November. Es wird auch bald eine DVD erscheinen, kündigte Carola Schede an. Bestellungen für die DVDs sind möglich unter info@carolaschede.de. Oder auch auf der neu eingerichteten Facebook-Seite „Geiht nich – giff’t nich“.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.