Varel Am 1. Adventswochenende gab es auf dem Hof von Renate Luikenga wieder einen weihnachtlichen Hüttenzauber. Die Aktion soll anderen Menschen helfen. Nachdem Renate Luikenga vor fünf Jahren ihren Sohn Max verloren hat, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, hatte sie viel Unterstützung erhalten. „Nun möchte ich etwas zurückgeben“, sagt sie. Mit dem Erlös aus dem Hüttenzauber möchte sie Gutes tun.

Obwohl die Veranstaltung im vergangenen Jahr spontan in nur fünf Wochen auf die Beine gestellt wurde und nur einige Stunden dauerte, war sie ein großer Erfolg. Daran wollte Renate Luikenga anknüpfen und begann schon im Frühjahr mit den Vorbereitungen für den Hüttenzauber. Monatelang warb sie bei Sponsoren um Unterstützung. „Einige fragten schon zu Jahresbeginn, ob sie wieder mitmachen können“, sagt Renate Luikenga. Doch auch sehr viel Eigenarbeit steckt in dem zweitägigen Markt. Viel Hilfe bekam sie von Max’ Freunden sowie von Nachbarn und Vereinen, in denen Max Mitglied war. „Sie alle sind jetzt sozusagen unsere große Familie“, sagt Renate Luikenga.

So ermöglichten viele ehrenamtliche Helfer und Spender einen zauberhaften Hüttenzauber. 40 geschmückte und beleuchtete Tannenbäume verwandelten den Hof in einen Weihnachtswald mit Holzhütte und Zelt. Herbert Wilken-Johannes stellte sich als Weihnachtsmann ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache. Er beschenkte die Jüngsten mit süßen Tüten und las Geschichten von Janosch und Hans Baumann vor. Besonders viel Freude bereitete das chinesische Märchen vom allerkleinsten Weihnachtsbaum.

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Neben Glühwein, Waffeln und Punsch sorgten selbstgebrannte Mandeln für weihnachtlichen Genuss. Auch gespendete Bratwurst und Berliner wurden angeboten. Für weihnachtliche Klänge sorgte das Musik- und Majoretten-Corps Friso. Spaß brachten auch die Vorführungen der Jazz-Kids aus Zetel und der Zumba-Tänzer des FSV Varel. Der Höhepunkt war die Musik-Show eines Andreas-Gabalier-Imitators und zum Abschluss ging es bei einer Feuershow heiß her. Großen Andrang gab es bei der Tombola mit fast 1000 gespendeten Preisen. Alle Erlöse des diesjährigen Hüttenzaubers werden für das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich sowie den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) gespendet.

„Sie müssen unterstützt und bekannter gemacht werden“, sagt Renate Luikenga. Andreas Pfaff vom ASB stellte das Projekt vor. „Mit den Spenden helfen wir Menschen in ihrer letzten Lebensphase, sich ihre Träume zu erfüllen.“

Für ihr Engagement für den guten Zweck wurde Renate Luikenga im Februar von der Nordwest-Zeitung und der Oldenburgischen Landesbank zu Varels „Frau des Jahres 2018“ gekürt.

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