Varel „90 Jahre jung – 1928 bis 2018“ lautet das Motto der Niederdeutschen Bühne in dieser Saison. Jung und modern gibt sich auch das letzte Stück dieser Spielzeit, das zugleich der Saisonhöhepunkt ist: De Moorkatenoper. Am Freitag, 15. März, 20 Uhr, feiert die Bühne im Tivoli Premiere. Die Moritat bietet eine Mischung aus Wort und Gesang.

Unter der Regie von Anke Hempel und der musikalischen Leitung von Christel Spitzer ist „De Moorkatenoper“ entstanden, die bereits in den 1990er Jahren erfolgreich in Varel aufgeführt wurde.

Es geht um den armen Fritz, der erschossen im Wald gefunden wird mit blutigen und abgewetzten Fingernägeln. Das kann kein unglücklicher Zufall gewesen sein. Aber die Obrigkeit, in dessen Forst dieser bekannte Wilderer unterwegs war, will mit dem Vorfall nichts zu tun haben und versucht mit aller Raffinesse, den Verdacht von sich abzulenken. Mit Hilfe eines kleinen Zaubertrunks und viel Gesang wird versucht, den wahren Mörder zu fassen.

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Das Stück, das ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts spielt, wurde in die heutige Zeit übertragen – „und ist immer noch hochaktuell“, sagt Dieter Kück von der Niederdeutschen Bühne: „Es geht um Menschen, die andere unterdrücken.“

Aber einiges ist anders: Das aufwendige Bühnenbild ist mit modernster LED-Technik ausgeleuchtet, der Inspektor des Grafen wird von einer Frau gespielt und statt eines „Zigeuners“ gibt es einen „Schamanen“. Der wird gespielt von Frank Wittkowski, der zum ersten Mal bei der Niederdeutschen Bühne mitspielt, aber über reichlich Theatererfahrung verfügt.

Er entwickelt derzeit schwerpunktmäßig Theaterstücke für Kinder und Jugendliche und leitet zwei Theater-AGs am Lothar-Meyer-Gymnasium. Eine weitere Hauptrolle wird von der 19-jährigen Saskia Lürßen gespielt.

Sie hat bereits als Mitglied einer Schülerband auf der Bühne gestanden und erfüllt damit eine wichtige Voraussetzung für die „Moorkatenoper“: Sie kann singen. Der Gesang spielt eine große Rolle in dem Stück. Die Akteure haben ihre Lieder mit Christel Spitzer einstudiert, die während der gesamten Aufführung einen festen Platz auf der Bühne hat und das Stück am Klavier begleitet.

Mit dieser Inszenierung bewirbt sich die Bühne um den Willy-Beutz-Schauspielpreis des Niederdeutschen Bühnenbundes.

Eine öffentliche Generalprobe findet an diesem Donnerstag um 19.30 Uhr im Tivoli statt. Der Eintritt ist frei. Nächste Aufführungen sind am Freitag um 20 Uhr und am Sonntag um 15.30 Uhr.

Karten für „De Moorkatenoper“ gibt es in Varel bei Tabula Magica, Neue Straße 6; Brillen Wandke, Obernstraße 2; beim Reisebüro Brumund, Grabsteder Straße 22 in Bockhorn, bei Nordwest-Ticket, Tel. 0421/363636.

Traute Börjes-Meinardus Redakteurin / Redaktion Varel
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