Varel In der Nacht hat er gebacken und am Sonntagmorgen immer noch richtig viel zu tun: Bäcker Matthias Janssen musste sich beim Kürbisbrotschneiden mächtig ins Zeug legen, damit jeder ein Stück vom Stuten bekam. Gemeinsam mit Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und Eckhard Klein, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, hat er das Vareler Kürbisfest mit dem Anschneiden des Kürbisstutens eröffnet.

Von Beginn an herrschte großer Andrang in der Innenstadt. Die Vareler und viele auswärtige Besucher drängten sich durch die Innenstadt, genossen Köstlichkeiten wie Kürbissuppe, kauften Herbstliches für den Garten oder Dekoratives fürs Haus. Insgesamt 80 Stände waren in der Innenstadt aufgebaut.

Natürlich gab es auch Kürbisse in allen Variationen. In der Drostenstraße hatte der Hof Peters aus Mentzhausen einen großen Stand voller Kürbisse aufgebaut. Die Kunden konnten die Kürbisse direkt vom Hänger kaufen. Die Auswahl war groß: Neben Hokkaidos und dem gewöhnlichen Speisekürbis gab es ausgefallene Sorten wie den „Langen von Neapel“ oder den „Blue Hubbard“. „Letzterer ist gut geeignet für Aufläufe oder für den Wok“, verriet Christian Plietz, der zu jedem Kürbis ein Rezept parat hatte.

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„Der Kürbis erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit“, freut er sich, besonders angesagt sei der Hokkaido, „weil die Schale mitgegessen werden kann“.

Hochbetrieb herrschte auch beim BUND Friesland, der auf dem Schlossplatz Äpfel presste und den Saft verkaufte. Die Helfer kamen kaum nach, die Äpfel zu schälen und sie mit der Presse auszupressen. Neun Säcke mit 350 Kilogramm Äpfel hatten sie mit zum Kürbisfest gebracht. Mit der Aktion möchte der BUND Überzeugungsarbeit leisten und zeigen, dass man heimisches Obst essen kann und Äpfel nicht auf der Erde verrotten müssen.


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Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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