Varel Tolle Autos, toller Hafen und – zumindest die meiste Zeit am Sonntag – tolles Wetter: Die Oldtimer-Interessengemeinschaft Varel hat allen Grund zur Freude über das Oldtimertreffen am Vareler Hafen.

Rund 600 Oldtimerfreunde kamen mit ihren alten Schätzen nach Varel. „So viele wie nie zuvor“, sagte Wilhelm Papen, Vorsitzender der Oldtimer-Interessengemeinschaft. Wilhelm Papen weiß auch, warum die Oldtimerfans nicht zu stoppen sind: „Das liegt zum einen am familiären Charakter und außerdem haben wir hier unser maritimes Flair. Das kann so nicht jeder bieten, das hat nur Varel.“

Das Hafen-Ambiente konnten auch Varels Mühlenkönigin Femke Ahlers und Prinzessin Maxi Horstmann genießen. Sie drehten eine Runde im Hansa von 1924 um den Hafen. Der wurde damals in Varel gebaut.

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In diesem Jahr waren auch amerikanische Oldtimer zu sehen. Unter anderem war Brigitte Wiesmann aus Cuxhaven mit ihrem Excalibur der Serie IV in Varel dabei. Von ihrem Modell seien weniger als 40 Stück gebaut worden. Der Excalibur ist also ein wirklich exklusives Sammlerstück.

Warum gerade ein Amerikaner? „Ich fahre auch gerne Harley Davidson und die amerikanischen Autos und Motorräder haben mich vor allem mit ihrem Sound immer begeistert“, erklärt Brigitte Wiesmann. Mit dem Wagen fahre sie zu zahlreichen Oldtimertreffen – und das seit mittlerweile 17 Jahren. „Zum Einkaufen fahr’ ich damit aber nicht“, sagt sie.

Interessante Autos gab es aber auch in den Reihen der Gastgeber zu sehen; wie zum Beispiel den BMW-Rennwagen 328 von Claas Penning, Mitglied der Oldtimer-Interessengemeinschaft.

Der silberne Flitzer wurde 1936 gebaut und war mit seiner Spitzengeschwindigkeit von rund 180 Kilometern in der Stunde einer der schnellsten Rennwagen der Vorkriegszeit. In den 50er Jahren wurde das Auto dann etwas bearbeitet: Unter anderem kam eine neue Karosserie drauf, die weniger Gewicht hatte. Innerhalb von vier Jahren hat Claas Penning das Auto selbst wieder flott gemacht.

Und was macht man mit so einem Geschoss? Das wofür es gebaut wurde. Claas Penning nimmt damit an Oldtimerrennen teil. Angst, so ein Stück Rennsportgeschichte dabei in den Graben zu setzen hat er aber nicht: „Ich fahre schon seit mehr als 20 Jahren Rennen und vor 15 Jahren bin ich umgestiegen auf Oldtimerrennen.“

Der Rennwagen hat aber auch eine Straßenzulassung – und das nicht erst, seit er von Claas Penning gefahren wird. Der Grund: Gerade Privatfahrer sind mit den Rennautos auch zum Rennen hingefahren. Viele hatten nämlich einfach nicht das nötige Geld, um sich auch noch einen Transporter leisten zu können.


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Christopher Hanraets Redakteur / Redaktion Varel
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