Varel In Friesland blüht das Verbrechen – zumindest in Gerald Chmielewskis neuem Thriller „Siebenwolkenflieger – Grabautzki was nun?“. Von Varel aus erstreckt sich in dem 204 Seiten starken Buch das Netz des Terrors und des illegalen Waffenhandels.

Worum geht’s? Held der Geschichte ist Kommissar Grabautzki. Der dürfte Lesern von Chmielewskis erstem Thriller „Schäfers Hund“ noch bekannt vorkommen. In „Siebenwolkenflieger“ hat Grabautzki eine lange Nacht hinter sich: Es ist der Morgen nach dem Stadtfest und der Kommissar ist von der durchzechten Nacht noch ganz schön mitgenommen. Und als wären Kater und Erinnerungslücken noch nicht genug, hat Grabautzki seine Dienstwaffe verloren und findet obendrauf im Kofferraum seines alten Volvos eine Leiche. Mit der Hilfe seines alten Chefs, dem pensionierten Hauptkommissar Winkler, versucht Grabautzki den Fall zu lösen.

Über das Buch

Der Thriller „Siebenwolkenflieger“ von Gerald Chmielewski erscheint im Isensee-Verlag. Das 204 Seiten dicke Buch ist für 12,90 Euro im Buchhandel erhältlich. ISBN: 978-3-7308-1562-5.

Nach einer durchzechten Nacht gerät Kommissar Grabautzki unfreiwillig in eine Sumpf aus Intrigen und Verschwörungen, die sein Weltbild nachhaltig verändern.

Der Thriller glänzt durch jede Menge Lokalkolorit. Und auch wenn es in der Geschichte um Grabautzki nie explizit gesagt wird, dürften Kenner Varels in der beschriebenen Stadt eindeutig Varel erkennen. „Das ist aber kein normaler Regio-Krimi à la ,Bauer Heinz liegt tot auf der Weide‘“, sagt Gerald Chmielewski. Es geht weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus. So ist der Fall in Varel mit illegalen Waffen-Deals in Syrien verknüpft.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Um den Fall zu lösen, müssen Grabautzki und Winkler auch selbst die Grenzen der Legalität überschreiten. „Es ist haarsträubend, wie die da rangehen, aber sie können es für sich immer moralisch rechtfertigen“, erklärt Gerald Chmielewski.

Grundsätzlich ist Grabautzki eher der „laissez-faire“-Typ, der es mit den Vorschriften nicht immer so ganz genau nimmt. Dazu kommt die leicht schnodderige Art. Wer meint, darin auch etwas von der Persönlichkeit des Autors wiederzuerkennen, liegt zumindest nicht völlig daneben: Beide fahren einen alten Volvo und beide sind nicht gerade bekannt dafür, das Auto sauber zu halten. Aber: Auf Nachfrage erklärt Gerald Chmielewski, noch nie eine Leiche in seinem Kofferraum gefunden zu haben.

Bleibt die Frage, was es mit dem Titel auf sich hat. Der stand laut Gerald Chmielewski schon fest, bevor überhaupt eine Zeile geschrieben war. Der Titel stammt von einem Freund, der erklärte: „Dein nächster Roman heißt Siebenwolkenflieger.“ Gerald Chmielewski stimmte gleich zu und stand nun vor dem Problem, den Titel irgendwie in seine Geschichte einzubinden. „Aber am Ende wird alles aufgelöst“, sagt der Autor.

UMFRAGE
Machen Sie mit beim großen Friesland-Check. Was gefällt Ihnen an Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie Verbesserungspotential?

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.