Varel In diesem Jahr feiert der Vareler Verein für Kunst und Wissenschaft sein 140. Bestehen. Er ist damit der älteste noch bestehende Kulturverein in Varel und einer der ältesten in Nordwestdeutschland. Seit Generationen bietet der Verein hochwertige Vorträge oder Konzerte in der Stadt. Kompetente Referenten berichten über wissenschaftlichen Themen und herausragende Interpreten aus den In- und Ausland zeigen ihr künstlerisches Können.

Mehr als 3000 Musiker, Wissenschaftler, Reisereporter und Schriftsteller waren in all den Jahren auf Einladung des Vereins in Varel. Unter ihnen waren Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Georg Scherer, der portugiesische Pianist José Vianna da Motta, der norwegische Polarforscher Sophus Tromholt, der Komponist Paul Hindemith, der österreichische Erstbesteiger der Eiger-Nordwand Heinrich Harrer, der Hörfunkautor Gerd Lüpke, die Schauspielerin Margrit Straßburger oder der Trompeter Ludwig Güttler.

Schon kurz nach seiner Gründung hatte der Verein über 300 Mitglieder, bei damals rund 5000 Einwohnern in der Stadt. Heute halten ihm 314 Mitglieder der rund 20 000 Einwohner die Treue. Für die Mitglieder ist der Veranstaltungsbesuch im Beitrag enthalten, Gäste zahlen einen geringen Eintrittspreis. „Unser Anspruch ist es, Veranstaltungen anzubieten, die für alle bezahlbar sind“, sagte Vorsitzender Klaus Weber, der den Verein bereits seit 25 Jahren leitet.

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Das Programm trifft den Geschmack der Besucher. „Oft müssen wir Stühle dazu holen“, meinte Geschäftsführerin Renate Zollenkopf. Und der stellvertretende Vorsitzende Thomas Meyer-Bauer findet es „enorm, was diese Stadt für ein Kulturleben bietet“.

Die Vereinsgeschichte ist ab etwa 1950 gut und zusammenhängend dokumentiert. Anders sieht das für die gut 70 Jahre davor aus. Aus dem Zeitraum von der Gründung bis in die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg sind nur einige Einzeldokumente bekannt. Deshalb bittet der Schriftführer Hans Sauer um Unterstützung und bittet diejenigen, die Dokumente haben, die mit der Geschichte des Vereins für Kunst und Wissenschaft in Zusammenhang stehen, sich bei ihm unter Tel. 04451/7793 zu melden.

Gesucht werden Programme, Fotos und anderes Bildmaterial, Zeitungsausschnitte, Protokolle von Mitgliederversammlungen oder Vorstandssitzungen, persönliche Aufzeichnungen, Mitgliedsausweise, Rechnungen, Satzungen oder Briefe.

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