Varel Die Uraufführung der eigenen Komposition gespielt von erfahrenen Musikern vor einem Fachpublikum – das ist der Traum vieler Nachwuchs-Komponisten. Die Veranstalter der Kammermusiktage am Vareler Hafen machen es möglich. Zum vierten Mal haben sie den „Vareler Kompositionspreis“ für Streichquartett ausgeschrieben. Nun stehen die Sieger fest.

Drei Konzertabende direkt am Wattenmeer

Mittwoch, 9. August: Streichquartett Diverso spielt u.a. Tschaikowsky, Mozart und Haydn.

Freitag, 11. August: Klavierabend mit Raluca Stirbat. Sie spielt unter anderem Stücke von Beethoven, Schumann und Enescu; Uraufführung der Komposition „Beyond Tide“ von Martin Daske.

Sonntag, 13. August: Kairos Quartett präsentiert u.a. Schubert, Cage und Berio; Uraufführungen der Preisträgerkompositionen. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Karten kosten pro Konzert 23 Euro für Erwachsene, für Schüler und Studenten 15 Euro. Das Abo für alle drei Konzerte kostet 60 Euro. Sie gibt es bei Nordwest-Ticket, Tel. 0421/363636, www.nordwest-ticket.de, in den NWZ-Geschäftsstellen (in Varel bei Brillen Wandke, Obern­straße), im Internet unter www.varel.de/stadtmarketing und in Bockhorn im Reisebüro Brumund. NWZ-Card-Besitzer erhalten einen Rabatt.

Mehr Infos unter www.kammermusiktage-varel.de

Eine Koreanerin, ein Italiener und eine Chinesin haben den Wettbewerb gewonnen. Den ersten Platz, der mit 1500 Euro dotiert ist, belegt die koreanische Komponistin Song Aa Park. Sie reichte ihr Stück „Vier Bäume“ ein. Der zweite Preis (1000 Euro) ging an den Italiener Lorenzo Troiani für seine Komposition „Sanguinante. In nomine“, und Rang drei (500 Euro) sicherte sich die chinesische Komponistin Yang Song für „Der Sprung ins Kalte Wasser“.

26 Teilnehmer

Die preisgekrönten Kompositionen werden zum Abschluss des Festivals (Programm siehe Infobox) am Sonntag, 13. August, in Anwesenheit der drei Preisträger uraufgeführt. Das berühmte Kairos Quartett wird die Kompositionen für zwei Violinen, Viola und Violoncello spielen. Auf dem Programm des letzten Abends der 5. „Kammermusiktage am Vareler Hafen“ stehen außerdem Werke von Franz Schubert, Georg Friedrich Haas und Györgi Kurtag.

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An dem Wettbewerb beteiligten sich 26 junge Komponisten aus neun Nationen, neun Einsendungen kamen aus Deutschland. Eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Prof. Violeta Dinescu aus Oldenburg entschied über die anonym eingesandten Kompositionen. Ihr gehören zudem die Komponisten Prof. Yiaoyong Chen (Hamburg), Rainer Rubbert (Berlin), Ralf Santo (Oldenburg) und Prof. Dr. Heinz Joachim Meencke, Vorsitzender des ausschreibenden Vereins zur Förderung der Kammermusik am Vareler Hafen an.

„Dies ist eine Auszeichnung, die für die musikalische Karriere Weichen stellt,“ sagt die Jury-Vorsitzende Prof. Violeta Dinescu über den Vareler Kompositionspreis und die damit verbundenen Uraufführungen.

Lob von der Jury

„Alle 26 Einsendungen zeichneten sich durch Eigenwilligkeit und Mut zur Avantgarde aus. Die Entscheidung ist uns schwer gefallen, schließlich haben wir ein wenig Schicksal gespielt. Wir waren beeindruckt über die Vielfalt der musikalischen Talente“, betonte Dinescu.

Gefragt war eine acht bis zehnminütige Komposition für aktuelle Musik/Streichquartett. Die Ausschreibung richtete sich an Komponisten bis zum vollendeten 35. Lebensjahr. Das Durchschnittsalter der Bewerber betrug 27 Jahre.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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