Varel Aquarelle, Öl-Gemälde, Werke aus Kreide und Pastell gefertigt: „Wir haben hier alles Mögliche“, sagt Peter Haukenfrers vom Heimatverein Varel, „auch Bleistiftzeichnungen sind dabei.“

Im Vareler Heimatmuseum werden derzeit die letzten Handgriffe für die anstehende Bilderbörse getätigt. Vom 25. November bis zum 9. Dezember können Interessierte, jeweils von 17 bis 19 Uhr, dort Bilder namhafter Künstler betrachten und erstehen. Wer sein Lieblingsbild gefunden hat, kann es kaufen und gleich mitnehmen.

„Wir haben hier über 100 Bilder“, sagt Peter Haukenfrers, „sie kommen aus Privatbesitzen und stammen, wie die meisten Künstler, aus Varel, Friesland, Wilhelmshaven und Oldenburg.“ Darunter sind Namen, wie Olga Potthast von Minden, Trude Rosner-Kasowski, Willy Hinck und Berger-Bergner.

Für Peter Haukenfrers und seine Kollegen Klaus Büntemeyer, Detlev Antons und Reiner Urban vom Archiv des Heimatvereins Varel ist es das vierte Mal, dass sie die Bilderbörse veranstalten. „Insgesamt müsste es das zehnte Mal sein, aber wir machen sie in dieser Gruppe und in den neuen Räumen noch nicht so lange“, sagt Peter Haukenfrers. Mit den neuen Räumen meint er das neue Haus, das zum Heimatmuseum dazu gekommen ist. „Es ist ein altes Haus, das komplett entkernt und neu konzipiert wurde.“ So gibt es ihnen die Möglichkeit, eine offene Ausstellung zu machen. Früher wurde die Bilderbörse in den hinteren Räumen des Museums veranstaltet, dies sei allerdings zu eng gewesen.

Die Vier aus dem Archiv kümmern sich um die Annahme der Bilder, die Ausgestaltung der Räume und die Abwicklung der Verkäufe. „Jeden Tag sind hier zwei Helfer“, sagt Peter Haukenfrers. Insgesamt sind es 14, die sich um die Bilderbörse kümmern, „und das ehrenamtlich“, betont Klaus Büntemeyer.

Die Eigentümer der Bilder standen vor dem Museum Schlange, um an der Bilderbörse teilzunehmen. „Einen Tag nachdem wir es angekündigt hatten standen sie vor der Tür“, sagt Klaus Büntemeyer.

Die Bilder haben alle ein Thema: Heimat. Sie zeigen weite Landschaften, alte Häuser und Mühlen sowie die See. „Andere Motive, wie Berge wollen wir nicht haben“, sagt Klaus Büntemeyer, „wir haben auch schon einige zurückgegeben, weil sie nicht passten.“ Eine Ausnahme gibt es allerdings, und zwar zwei Skulpturen. „Sie sind von Judith von Eßen, einer bekannten Künstlerin aus Varel“, sagt Peter Haukenfrers.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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