Jever Snackt platt mitanner, fangt driest dormit an! Denn wett ji, wo moi platt snacken wän kann. So begröt Renate Reck 2. Vörsitter van’t Seniorenbierot fredagnamiddag de Lü int Graf-Anton-Günther-Saal, de rappelvul weer. Se vertell, dat Anfang vant Mond Oktober de plattdütsch Week wär un meen dat dat schoa is, sik immer bloss en Wääk an uns Heimatspraak to erinnern.

Wi vergäht in disse Tied fööl, meen se. Dor to gehört dat Godn Dag oder Moin sägen – Kinner könnt dat överhopt nich mehr. Ok uns Moderspraak kummt int vergäten. Aver: Uns plattdütsch mot bestohn bliewen un ji könnt dor bi helpen, se Renate Reck, de dat Platt snacken in eer Heimot Hattersum leert hett.

Dat is god, dat dat Minschen in Jever un Schörtens givt, de uns platt plägt. „In Ostfreesland is dat anners as in’t Jeverland“, sagte Renate Reck über das Traditionsbewusstsein der Ostfriesen für die plattdeutsche Sprache

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„Plattdütsch bedüüt nich blot lachen“; so stellte Jörg Beyer aus Schortens Plattdeutsch als ernstzunehmende Sprache vor, die kein Dialekt ist. Beyer, der im ostfriesischen Mullbarg bei Wiesmoor aufwuchs, zog 1972 nach Heidmühle und schloss sich 2008 den Plattsnackers in Schortens an.

Den Senioren in Jever gefiel sein Mix aus Ost- und friesischem Platt mit dem er „Dit und dat van Land und Lü“ berichtete. Humorig und auch nachdenklich stellte er seine Texte vor und gefiel besonders mit seinen Döntjes aus seiner alten Heimat Mullberg. De Klingel, de he mitbrocht har, har he nich nödig, de Lüd kunnen good tohörn.

Im Wechsel zu den Vorträgen von Hans-Jörg Beyer wurde der plattdeutsche Nachmittag durch Liedbeiträge von Anna Fürst und Lena Cornelius aus Esens musikalisch bereichert. Als Gesangsduo Anna und Lena verbreiteten sie einen musikalischen Ohrenschmaus gepaart aus leichter Muse mit Tiefsinnigkeit, kompetent begleitet auf der Gitarre und gesanglich gut plattdeutsch interpretiert.

Für die gute Auswahl der Vortragenden bedankte sich Renate Reck bei Sozialarbeiterin Frauke Münk von der Stadt Jever. Der Seniorenbeirat freut sich, so schloss die Stellvertretende Vorsitzende die Nachmittagsveranstaltung, wenn es zum Frühstück am 7. November im Graf-Anton-Günther-Saal auch wieder heißt: „ ausverkauft“.

Das gibt auch dem Vorstand Auftrieb für eine zukunftsfähige Programmgestaltung, die für das Jahr 2015 an diesem Vormittag vorgestellt wird.

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