Der alljährliche Gottesdienst für Jäger und Naturfreunde fand am Donnerstag in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche statt. Seit vielen Jahren richten die Jagdhornbläser der Jägerschaft am Hubertustag an wechselnden Orten in Friesland und Wilhelmshaven Hubertusmessen aus. Die herbstlich mit dem Grün der Wälder geschmückte Kirche, mit abgesägten Bäumen, ausgestopften Wildtieren und viel Laub auf dem Fußboden, war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Jagdhornbläser aus dem Wangerland und Jeverland von der Empore aus ihre Instrumente zum Einmarsch von Pastorin Heike-Regine Albrecht und der Jagdhornbläser der Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven ertönen ließen. Nach Gebeten und Lobpreisungen ging die Pastorin in ihrer Andacht auf den entfremdeten zivilisierten Menschen im Vergleich mit Naturvölkern ein, sprach von Schwierigkeiten der Erkennung einer ethischen Welt in dieser globalisierten Welt und forderte die Bewahrung der Schöpfung. Zwischen den Ansprachen erklangen immer wieder die Jagdhörner mit verschiedensten Stücken. Nach einem gemeinsamen „Vater unser“ segnete Heike-Regine Albrecht alle Anwesenden und mit dem Hubertusmarsch erfolgte der Auszug aus dem Gotteshaus.

Zur neuen Boßelsaison haben sich die Mitglieder des Boßelvereins „Lat’n sus’n“ Bockhorn neue Trainingsanzüge zugelegt. Die Vorsitzende Claudia Wilken dankt Holger Ammermann und seiner Frau Elke, die den Verein mit einer Spende unterstützt haben. „Es ist ein schöner Anblick, wenn alle Boßlerinnen und Boßler sich im Wettkampf begegnen oder im Vereinsheim zusammen sind und einheitlich aussehen“, sagt Claudia Wilken. „So tragen nun auch unsere neu hinzukommenden Mitglieder unsere Vereinsfarben.“

Ehrungen standen auf dem Programm der Schaustellerversammlung am Donnerstagabend in Katrins Festzelt auf dem Zeteler Markt. Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann zeichnete Jonny Eden aus, der seit 50 Jahren mit seinem „Friesen-Grillhaus“ auf dem Volksfest dabei ist. Der Ostfriese nahm zusammen mit seinem Sohn Dieter Eden die Glückwünsche entgegen. Bernd Fahrenhorst war 20 Jahre Ratsherr und zwei Jahrzehnte im Marktausschuss der Gemeinde Zetel tätig. Seinen großen Einsatz würdigte Michael Hempen, Vorsitzender des Schaustellverbandes Oldenburg. Als Dank und Anerkennung erhielt Fahrenhorst, der dem aktuellen Rat nicht mehr angehört, ein großes Lebkuchenherz mit persönlicher Widmung.

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„Jubel, Trubel, Heiligkeit“, so lautet das Motto des Ökumenischen Gottesdienstes, der beim Zeteler Marktes am Sonntag, 11 Uhr, im Festzelt auf dem Ohrbült stattfindet. Darauf wies Pastor Michael Trippner bei der Schaustellerversammlung hin. Der Posaunenchor wird für Stimmung sorgen.

„Der Markt berührt die Seele der Menschen“, hob Heiner Lauxtermann in seiner Begrüßung hervor: „Das Volksfest hat nichts an Faszination verloren. Es ist ein Stück Identität.“ Olaf Oetken von der Verwaltung der Gemeinde wies auf die Jugendschutzkontrollen hin.

Über die Probleme mit den größeren Fahrgeschäften sprachen zum Ende der Versammlung die Schaustellersprecher Karl-Heinz Langenscheidt (Ostfriesland), Werner Wegener (Nordhorn) und Michael Hempen: „Diese spezielle Branche schrumpft immer weiter.“

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