Varel Das war auf den Punkt: Als am frühen Sonntagmorgen gegen 3 Uhr die Lichter des 5. Vareler Stadtfestes so langsam ausgingen, setzte der Regen ein. Und selbst davon ließen sich einige Besucher nicht abhalten und tanzten pitschnass vor der Bühne auf dem Schlossplatz einfach unverdrossen weiter.

„Wir hatten mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr“, zogen die Veranstalter Dietmar Drewes und Werner Specht am Sonntag eine positive Bilanz der dreitägigen Mega-Party in der Innenstadt. Über 20 000 Gäste kamen. „Es waren vor allem viele Auswärtige dabei, das ist toll“, sagte Jens Redeker vom Orga-Team.

Einer der Höhepunkte war am Sonnabend der Auftritt von Remode. Die Tribute-Band spielte Lieder von Depeche Mode. „Es herrschte echte Konzertatmosphäre“, sagte Redeker: „Ein Unterschied zum Original war kaum zu merken.“ Ein Besuchermagnet waren auch die Big Maggas, die am Freitagabend auf dem Schlossplatz der Menge einheizten. Viele jungen Besucher feierten am Jever-Party-Turm, wo DJ Stephan Mangelsdorff, bekannt als „Die Legende mit dem Schottenrock“, aktuelle Hits auflegte.

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Im Gegensatz zum Vorjahr präsentierten sich dagegen weniger Vereine. Dabei waren der TuS Varel 09. An dem Stand galt es, einen großen oder wahlweise kleinen Ball zielgenau in die Löcher der Ballmaschine zu befördern. Wem dies gelang, der wurde mit einem Präsent belohnt.

Der Verein Musikultour Varel stellte sich ebenfalls vor und bot auch die begehrten Eintrittskarten für das Konzert der Gruppe Extrabreit am 1. Oktober in der Weberei an.

Begehrt waren die Lose des Jugendfußballfördervereins Varel (JFV). Dieser verloste Reisen nach Dresden oder Berlin und weitere größere Preise sowie viele Kleinigkeiten. Alle Gewinne wurden von örtlichen Betrieben gespendet. Rund 30 Trainer, Spieler und Freunde betreuten den großen Stand, in dem sonst die Firma Onken Geflügel verkauft und ihn für die Stadtfesttage kostenlos den Fußballern überließ.

„Leider hat das nicht mehr den Charakter wie früher. Die vielen Vereine hatten das Fest sehr bereichert, Vereine brauchen ja auch keine Standgebühr zu zahlen. Aber wir halten zur Stange“, sagte die Vorsitzende des Jugendfußballfördervereins, Claudia Rohlfs.

Auch beim Skatclub Lustige Gesellen ging es mit Knobeln und Belohnungsschnaps recht fröhlich zu.


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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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