JEVER Die Premiere des Nikolaus-Jazzfrühschoppens mit Jochen Ewalds Old- Marytown-Jazzband im Lokschuppen Jever garantierte ein volles Haus: Mehr als drei Stunden lang sorgten die Old-Marytowner für gute Stimmung mit erdigem New Orleans-Sound und damit zugleich für ein passendes Geschenk zum 20-jährigen Bestehen des Künstlerforums Jever.

Mit der klassischen Instrumentierung – Trompete, Banjo, Schlagzeug, Klarinette, Posaune und Sousaphon – eröffneten die Musiker um Leadsängerin Sheila Heyartz die Session mit dem Klassiker „Dreaming of a white christmas“. Erstmals mit dabei: Olaf Gebauer aus Oldenburg und der Holländer Hein Oberbeck. Bereits beim zweiten Song „Diner“ stellte sich die typische Atmosphäre ein, die die Zuschauer für die zahlreichen Soli während der Session applaudieren ließ.

Die gute Stimmung war dem Anlass angemessen – „20 Jahre Künstlerforum sind ein Grund zum Feiern“, so Vorsitzender Winfried Baar. Als Vertreterin der Stadt dankte Bürgermeisterin Angela Dankwardt den Aktiven für ihr Engagement für die Kultur in Jever. Danach überreichte Andreas Kreye vom Lions-Club 1000 Euro aus dem Erlös der 9. Happy-Jazz-Night im Schützenhof.

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Der ehemalige Stadtdirektor Ingo Hashagen erinnerte an die Entwicklungsstationen des Künstlerforums. Überzeugt davon, dass „Kultur der Wirtschaft vorangeht“, sei die Gründung des Vereins 1989 ein hoffnungsvoller Beginn gewesen. Mit den Gründungsmitgliedern Ute Krause, Ingrid Reinecke und Winfried Baar gab es 1990 die erste Kunstausstellung am Kirchplatz. Zugleich wurden Kontakte zur Partnerstadt Zerbst geknüpft. 1991 konnten dann mit eigenen Räumen in der ehemaligen Grundschule an der Anton-Günther-Straße die Aktivitäten erweitert werden.

Richtig voran ging es, als die Stadt die maroden Bahnhofsgebäude erwarb und den Lokschuppen dem Forum zur Verfügung stellte. Unter Leitung von Baar sanierten die Mitglieder in zahllosen Arbeitsstunden zunächst das Gebäude und richteten eine Galerie mit Werkräumen sowie einen Sanitärbereich ein.

Zusammen mit Jacky Rieling vom Festspielförderkreis, der sich dem Forum anschloss, entwickelte Hashagen die Idee eines Zimmertheaters mit einem Eisenbahnwaggon als Bühne.

Mit Hilfe von Stiftungsgeldern und Sponsoren, allen voran Jochen Ewald, entstand nach und nach der heutige Theaterraum. So mancher Zuschauer mag sich noch an die Anfänge erinnern, als bei Aufführungen wegen Kälte Decken ausgeteilt wurden und die Krähen im Gebälk ihre krächzenden Kommentare hören ließen.

Wer nach dem Dixieland-Sound Lust auf bildende Kunst verspürte, konnte ab 15 Uhr in der Galerie einen Blick auf Arbeiten aus den Ateliers werden. Zu sehen sind in der Geburtstagsausstellung bis zum 20. Dezember Arbeiten von rund 40 Teilnehmern an Kunstkursen des Künstlerforums. Geöffnet ist die Galerie sonntags, montags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr

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