Freudestrahlend nahm Sandra Abbenseth aus Varel am Freitagabend in der Friesoyther Wassermühle den Borsla-Preis entgegen. Ihre Kurzgeschichte „Eene Fro to veel“ hatte die Jury am meisten beeindruckt. „Dieser Text sticht vor anderen dadurch hervor, dass er – als Prosa-Text – eine außergewöhnliche Form aufweist“, sagte Laudator Dr. Hermann Gelhaus. Er bezeichnete den Stil als „Schnipsel-Technik“, bei der mehrere Teiltexte in „Schnipsel“ zerschnitten und dann gemäß einem bestimmten Prinzip wieder zusammengesetzt werden. Die Autorin stelle in ihrem Text die Verbindung dreier Frauen her, die mit ihren Gedanken, Gefühlen und Interessen auf ein und denselben Mann fokussiert seien.

Daraus erwachsen ihnen geschlechtsspezifische und gesellschaftspolitische Probleme: Probleme mit der Sexualität, mit einem minderen Status, mit beruflicher Abhängigkeit und mit dem jeweiligen Selbstverständnis. Im Beisein vom Borsla-Vorsitzenden Dr. Josef Willer und Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg erhielt die Preisträgerin Sandra Abbenseth eine Urkunde und ein Preisgeld von 2000 Euro, das zum größten Teil von der Spar- und Darlehnskasse zur Verfügung gestellt wurde. Die Borsla-Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur mit Sitz in Bösel fördert die niederdeutsche Sprache.

Die gelernte Konditorin Sandra Abbenseth machte auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur. Im Moment widmet sich die 37-jährige Autorin voll und ganz dem Schreiben, veröffentlicht immer unter einem Pseudonym Kurzgeschichten auf Hochdeutsch und Platt. Für die Fabel „Gestatten“ erhielt sie 2008 ihren ersten Literaturpreis: das „Goldene Kleeblatt“ des Forums „Gewaltfreies Burgenland“.  

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Frauen geben auch in der Karnevalsgemeinschaft Waterkant den Ton an. Erstmals in der 55-jährigen Geschichte steht eine Prinzessin ohne Prinz an der Spitze. Prinzessin Ilona I. (Scheliga) wurde bei der Saisoneröffnung am Freitagabend im Landhotel Tepe vorgestellt. Ihr zur Seite stehen die Hofdamen Christina Haugwitz, Elvisa Rusniok, Gitte Meyer und Sarah Brink. Präsidentin Gudrun Uhr hatte bei der Saisoneröffnung reichlich zu tun. Sie führte durchs Programm und überreichte zahlreiche Orden. Den Verdienstorden in Gold erhielt Thomas Römermann, den Verdienstorden in Silber Natascha Niemeyer, Jennifer Janßen und Andreas Kerber, den Mariechenorden Nadine Rossa. Für Unterhaltung sorgten die Matrosengarde mit Mariechen Alke Fierkens, die Prinzengarde mit Mariechen Nadine Rossa, das Tanzpaar Yvonne Uhr und Christian Rahmann sowie der Spielmannszug Friso.

Die KG Waterkant weist daraufhin, dass es die Karten für den Bunten Abend am Sonnabend, 15. Januar, im Tivoli ab diesem Montag im Vorverkauf bei der Raiba Langendamm und ab Dienstag auch im Tivoli gibt.

Verdiente langjährige Mitglieder hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) in Varel geehrt. Bei einer Feierstunde am Sonnabend in den „Ammerländer Stuben“ überreichten Vorstandsmitglieder des Ortsvereins Varel-Friesische Wehde den Jubilaren Ehrennadeln und -urkunden. Ein solches Engagement im Sinne einer solidarischen Gesellschaft sei unverzichtbar, so Jürgen Poweleit, Verdi-Bezirksleitung Weser-Ems. Die aktuell immer intensivere Politik des Sozialabbaus erfordere „unseren erbitterten Widerstand“. Die Jubilare: Werner Schwob (60 Jahre in der Gewerkschaft); Karl-Heinz Germer (50 Jahre); Jürgen Büppelmann, Horst Kleinhuis, Horst Langer, Horst Lübben, Günter Neumann (alle 40 Jahre); Frieda Backhaus, Dietlinde Schammey (beide 25 Jahre).

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