Musikfest Bremen
Ein musikalischer Reisebericht

Bild: Musikfest Bremen
Unter anderem war in Sillenstede Glucks Arie „Che farò senza Euridice“ aus der Oper „Orfeo ed Euridice“ mit der Mezzosopranistin Olga Syniakova zu hören.Bild: Musikfest Bremen
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Sillenstede Fahren wir in ein fremdes Land, nehmen wir neue Eindrücke wahr: die neue Sprache, neue Gerichte – und neue Musik, die manchmal so ganz anders klingt, als das, was wir gewohnt sind.

Mit auf eine solche Reise hat das Musikfest Bremen mit dem Ensemble „Europa Galante“ unter Leitung des italienschen Violinisten Fabio Biondi die Besucher am Dienstagabend in der St. Florian-Kirche Sillenstede genommen.

Unter dem Titel „Reisende Musiker in Europa“ erklang eine Art Reisebericht in Form von musikalischen Werken – zum Beispiel von italienischen Komponisten in Frankreich – gegenübergestellt Werken von französischen Komponisten in Italien. Oder aber Werke unter dem Motto „Deutsche Komponisten in Italien und italienische Komponisten in Deutschland“.

Denn: Gerade im 18. Jahrhundert reisten viele Komponisten quer durch Europa – auf der Suche nach „neuer“ Musik. Junge Musiker wurden zu Bildungsreisen ins Ausland geschickt, aber es wurden auch etablierte Komponisten mit Anstellungen angelockt. Und genau diese Eindrücke wurden an diesem Abend präsentiert.

So waren an dem Abend neben Glucks Arie „Che farò senza Euridice“ aus der Oper „Orfeo ed Euridice“ (mit der Mezzosopranistin Olga Syniakova) auch Vivaldis Allegro aus dem „Dresdener“ Violinkonzert zu hören.

Am Ende war es der Gesamteindruck des so bunten musikalischen Reiseberichts, der zwar Werke von Komponisten aus verschiedenen Ländern präsentierte, aber doch im Ganzen stimmig war, zusammenpasste – und das Publikum begeisterte. Und so fühlte sich sicher der ein oder andere so, als wäre er selbst auf einer Reise in ein fremdes Land, bei dem neue Eindrücke wahrgenommen werden.

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