Sillenstede Vor knapp einem Jahr ist Ingrid Sturm gestorben. Der Organistin und Chorleiterin zu Ehren erklingt am Sonntag, 5. April, die Johannespassion in der St. Florian-Kirche Sillenstede. Das Werk von Johann Sebastian Bach wurde 1724 in Leipzig uraufgeführt und war das letzte Werk, das Sturm zusammen mit der Banter Kantorei als Kantorin aufgeführt hatte.

Aufführung

Die Johannespassion zu Palmarum findet am Sonntag, 5. April, um 17 Uhr in der St. Florian-Kirche statt. Karten gibt es im Kirchenbüro Sillenstede. Das Konzert dauert ungefähr zwei Stunden.

Die Karten kosten 25 Euro (ermäßigt 20 Euro) im Vorverkauf und 28 (22) Euro an der Abendkasse.

Die Leitung übernimmt Keno Brandt, begleitet werden Chor und Solisten durch ein 20-köpfiges Orchester. Viele der Musiker haben seinerzeit das große kirchenmusikalische Werk mit Sturm zusammen aufgeführt.

„Ingrid Sturm hat den Gottesdienst immer musikalisch bereichert. Wir wollen ihr damit etwas zurückgeben. Das Projekt lebt von den Ehemaligen – viele sind durch Ingrid Sturm zur Musik gekommen“, erzählen Brandt und Pastor Wolfgang Machtemes. Sturm habe auf „hohem musikalischen Niveau gearbeitet“ und „ihr ganzes Leben der Musik gewidmet“.

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Die Chorsänger und -Schüler habe sie wie ihre Kinder behandelt, auch mal Strenge im Unterricht gezeigt – und das sei nun in der Qualität des Ensembles zu hören, sagt Brandt. „Es ist eine Einheit, die man bis heute merkt.“

1967 gab Ingrid Sturm ihr erstes Konzert in St. Florian, seither verband sie eine enge Bindung zu der Sillensteder Gemeinde. Brandt und Machtemes schwärmen auch von der Atmosphäre und dem Klang, der in der größten und besterhaltenen Kirche der Region vorherrscht: „Der Raum ist sowohl optisch als auch akustisch wie geschaffen für diese Musik. Uns erwartet ein klanglicher Hochgenuss, den sogar Bach ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hätte“, ist Brandt sicher. Ingrid Sturm hätte es mit Sicherheit auch gefallen.

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