WIEFELS Bis zu den Sommerferien will der Stamm Franziskus im Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Wiefels die Scheune neben dem Pfarrhaus endlich bezugsfertig haben. „Wir hatten bisher zwei Baustellen“, sagt der Leiter der Gruppe, Diakon Fredo Eilts. Da sei einmal der Franziskusgarten gewesen, der total verwildert und versumpft war. Der Garten hatte zunächst Vorrang. Die Pfadfinder haben ihn erst einmal entrümpelt und durch 30 Lkw-Ladungen Mutterboden auffüllen lassen. Das jeversche Unternehmen de Buhr hat die Erde gespendet und die Fläche auch planiert.

Versuche im Garten

„Wir wollen hier einen Versuchs- und Umweltgarten errichten mit einem Kräutergarten, einer Wetterbeobachtungsstation, vogelkundlichen Beobachtungen und Naturexperimenten“, erläutert Eilts die künftige Nutzung des Gartens.

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Die Kosten beider Baustellen in Scheune und Naturgarten in Höhe von rund 20 000 Euro werden durch die Philipp-Orth-Stiftung, das Ortskirchgeld der ev.-luth. Gemeinde Jever, durch Kollekten und Sachspenden finanziert.

Auf der anderen Baustelle, der Scheune, sind die Jugendlichen gerade dabei, den alten Betonboden herauszuschlagen, um Platz für eine neue Betonbodenplatte zu schaffen. „Bei der Platte hilft uns der Bauunternehmer Manfred Harms aus Sandelermöns“, dankt der Diakon allen weiteren Sponsoren. Auch beim Legen neuer Leitungen für Strom und Wasser helfen Fachleute.

Alle Planungen seien durch das Architektenbüro Erich Poppen in Jever mit der Bauabteilung des Oberkirchenrates in Oldenburg abgestimmt worden.

Wenn der neue Boden eingebaut worden ist, werden die Wände der Scheune gesäubert und gekalkt. Anschließend sollen die Wände mit Holz vertäfelt werden. Auch eine neue Treppe für die obere Etage muss eingebaut werden.

Gruppen tagen in Scheune

In der Scheune soll später ein Großteil der Gruppenarbeit des Pfadfinderstamms abgehalten werden. Eilts kann sich vorstellen, hier auch Schulungen zu Umweltfragen und zur Holzbearbeitung zu veranstalten. Und schließlich schwebt ihm vor, landwirtschaftliche Gerätschaften zu restaurieren.

Wichtig ist ihm auch die enge Verzahnung mit der Dorfgemeinschaft Wiefels. Deren Vorsitzender Arthur Janssen schaut auch immer wieder bei den Gruppentreffen der Pfadfinder vorbei, um sich von den Fortschritten der Umbauarbeiten zu überzeugen. Wenn möglich, gibt Janssen auch Hilfestellungen beim Ausbau.

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