JEVER Die diesjährige Sommerausstellung in der Galerie des Lokschuppens Jever ist ein Jubiläum: Zum 15. Mal präsentieren Kunstschaffende des Künstlerforums ihre Arbeiten. Für die Vernissage wurden aus 40 eingereichten Arbeiten 37 Bilder von 13 Aktiven ausgewählt, deren Stile von der naturalistischen Malweise bis hin zu abstrakten Formen reicht.

Vor der Einführung dankte Vorsitzender Winfried Baar den Organisatoren für ihr Engagement und warb für die Mitarbeit im Verein, um das Kulturprogramm beibehalten zu können.

Dann ging er auf die thematische und stilistische Vielfalt der Exponate ein – sei es in Form des Aquarells, des Acryl- oder Ölgemäldes, der Zeichnung, Radierung oder der Mischtechnik. Es sei spannend, die Experimentierfreude der Künstlerinnen und Künstler zu verfolgen, die von Anfang an dabei gewesen seien. Zu ihnen zählt Peter Höhme, der sich in diesem Jahr mit den friesischen Kirchen auseinander gesetzt hat. Ebenso naturalistisch präsentiert Freya Heise einen Hummer, der an Gaumenfreuden denken lässt.

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„Immer wieder sorgt Gerda Stöver für Überraschungen“, so Baar. In diesem Jahr galt ihr Interesse mit den „Entwicklungen I und II“ der Farbe Blau, während Heidi Gerken in Gelb schwelgt. Naturalistisch geht Ruth Albrecht ihre Sujets an und nutzt in Landschaftsimpressionen auch freie Formen.

Im Gegensatz dazu sind Ulla Kray und Grete Straub Anhängerinnen „wild-expressiver Farbkompositionen“. Ebenso setzt Werner Meiners auf den abstrakten Expressionismus und den Kubismus. Ihm zur Seite stehen Dr. Eberhard Klose und Ingeborg Radlow mit ihrem Dyptichon „Maschine im Raum“.

Interessant sind die Arbeiten Traudel Logemanns: In „Aquatic“ und „Life“ zeigt sie perfekt komponierte Zeichnungen mit fein abgestufter Farbgebung. Ebenso überzeugen die Exponate von Antje Paßkowski, die sich erstmals an einer Sommerausstellung beteiligt. Neben der subtilen Farbkomposition vermitteln ihre drei Werke durch Steinmörtel den Eindruck von Dreidimensionalität und wecken den Wunsch, die Hände für eine Berührung auszustrecken. Abgerundet wird die sehenswerte Ausstellung durch eine Porträtzeichnung von Lena Hellhoff-Krahnstöver.

Bis zum 28. Juni 2009 ist diese Zusammenschau zu sehen, und zwar mittwochs, sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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